Andrew Gordon – live at Dunfermline Folk Club (2017)

Ein Folksänger ist bei uns im Lande der Liedermacher eine rare Spezies, weil in Deutschland jemand mit Ambitionen ausschließlich eigene Sachen singt. In Schottland, wo Andrew Gordon zu Hause ist, wird in den Folkclubs dagegen jemand geschätzt, der sich auf ein Publikum einstellen und es solo unterhalten kann. Dazu gehört eine angenehme Stimme und ein abwechslungsreiches Programm, das Nachdenkenswertes und Heiteres, Bekanntes und Neues verbindet. All dies bietet Andrew Gordon und zeigt Gespür für gute Songs von Kollegen. So steht das Lied im Mittelpunkt und dient nicht als Vehikel für allzu trickreiche Arrangements.

Dass er keine Band braucht, um die Aufmerksamkeit zu halten, belegt Andrew Gordons aktuelle Live-Aufnahme. Außer Gitarre spielt er Bodhran und Mandoline. Höhepunkt ist für mich sein selbst geschriebenes Storm. Die Ansagen sind enthalten, was hilfreich ist, um die Lieder einzuordnen.

Andrew ist öfters in Deutschland unterwegs. Für echtes Schottland – Feeling ist seine Musik gut geeignet.

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kuec

Für celtic-rock.de schreibe ich seit 2008. Meine Instrumente sind Geige, Gitarre und Bass.

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