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Seven Little Sisters ~ Cow Trousers (2010)

Genau genommen handelt es sich bei der Folkformation Seven Little Sisters um eine sechsköpfige, musische Herrengemeinschaft. Und so offenbart schon der Name des Sextetts einen ironischen Selbstwiderspruch. Was sich genau hinter dem Titel des 2010 erschienen Albums verbirgt, bleibt wohl optische oder moralische Eigenheit der kuhhautbehosten Briten.

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Polkaholix ~ polkaface (2010)

Ginge die Geburt des 13-titligen Meisterwerks polkaface nicht in die Annalen der musischen Vielfaltsgeschichte ein, versündigten sich die Hörer gegen die polkasüchtigen Berliner. Neben Polka, Rock, Ska, Schlager, Pop, klassischen Motiven, Salsa, Balkanmusik und Klezmer bietet der Silberling eine fundamentale Palette an Facettenreichtum. Nebst des originellen Albumtitels verdient auch die Aufmachung des Covers unbedingte Hinwendung. Nicht selten spiegeln sich Detailfreude und Innovation schon in der optischen Aufarbeitung eines Albums wider. Das polkaface-Booklet wird den hohen Ansprüchen seiner Musik gerecht, versteht es, sich zu karikieren und brilliert mit liebenswerten Anmerkungen zu den einzelnen Liedern. Beim Titel „Spare Ribs“ heißt es nur „Na dann guten Appetit!“, indes bei den anderen Tracks in englischer und deutscher Sprache kurzweilige Anekdoten zum Bestem gegeben werden.

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Skarbone ~ Satellites (2009)

Schon dem Namen nach sind Skarbone nicht einwandfrei dem Folkklientel zuzuordnen. Nichtsdestotrotz verdient es dieser französischsprachige Ska, allein wegen seiner astreinen Handgemachtheit und originellen Umsetzung, hier vorgestellt zu werden. Und wer genau hinhört, wird vielleicht einiger Ähnlichkeiten der Stile gewahr.

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Circle of Bards ~ Tales (2010)

2010 produzierte Circle of Bards das Album „Tales“. Der sogenannte Kreis der Barden setzt sich eigentlich aus einer Person zusammen: Gitarrist, Textdichter, Komponist und Sänger Mariusz Migalka, der von drei Gastmusikern unterstützt wurde.

Der Eröffnungstitel „Welcome“ wird sowohl textlich auch musikalisch seiner Absicht gerecht und führt in den Grundtenor des Albums ein, d.h. insbesondere in eine positiv einprägsame und ansehnlich tonumfängliche Stimme! Offene Akkorde (ent)führen den Hörer in prosodischer Harmonie in sogenannte „magical times“, die es für die Dauer von elf Titeln zu ergründen gilt.

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John Jones ~ Rising Road (2009)

2009 produzierte die Stimme Oysterbands John Jones mit neun Mitstreitern das Album “Rising Road” das sich mit dem Zusatz “voice of Oysterband” schmückt. Der Eingangstitel “Let Me Fall” eröffnet mit synthetischer Eintönigkeit, geht nahtlos in nahezu psychedelische E-Gitarren-Klänge über und dürfte damit insbesondere Freunden von 16 Horsepower in Erinnerung zum musischen Amüsement gereichen.

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Tir Nan Og ~ After Work (2009)

2009 legte das dem ewigen Land der Jugend entstammende Quintett Tir Nan Og seiner gespannten Zuhörerschaft sein erstes Album „After Work“ vor. Der 14-titlige Silberling bietet seinen Hörern einen Abriss der Live-Performance und den Geduldigen zu guter Letzt noch einen Live-Mitschnitt, bei dem die Band ihren letzten Trumpf gezielt auszuspielen weiß.

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Los Stompers ~ animal, vegetable, miserable (2009)

Im November des letzten Jahres veröffentlichte die seit 1997 fünfköpfige Formation Los Stompers aus Barcelona ihr nunmehr viertes Album „animal, vegetable, miserable“.  Als  Erstrezipient ihrer Musik ist ihre stilistische Selbstverortung „post-irish“ wenig hilfreich, erschließt sich aber, insbesondere wegen der begrifflichen Weite und umfangreicher Konnotation, problemlos beim Hören.

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