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The Dolmen ~ Spirits of the Sea (2010)

The Dolmen - Spirits of the seaElf Alben sind schon eine Hausnummer. Inzwischen gibts gar zwölf. Zwölf Silberlinge randvoll gefüllt mit Piraten-Mucke. Folk-Rock Plus Pagan-Rock mit keltischen Einflüssen und entsprechender Instrumentierung. Randvoll trifft ganz besonders gut auf Spirits of the Sea zu. Immerhin handelt es sich um eine Doppel-CD. Auf der zweiten Scheibe werden Geschichten erzählt, rundum verschiedene Piraten, in Kneipen Atmosphäre und mit akustischer Musik untermalt. Wirklich schönes Ding.

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Wild Colonial Bhoys ~ Live… What’s It To Ya?! (2009) / Irish In America (2007)

Wild Colonial Bhoys Live 2009Die Wild Colonial Bhoys aus Minneapolis bewegen sich auf ihrem Album Irish in America irgendwo zwischen Barenaked Babies, den Saw Doctors und Flogging Molly. Folk Rock, der immer wieder in Richtung Punk drifted. Es ist ein sehr poppiges Album, auf dem typische Instrumente wie Whistle, Geige und Dudelsack dezent aber gekonnt eingesetzt werden. Das ist im Großen und Ganzen nicht zu dreckig, nicht zu schnell und nicht zu hart – ein sehr angenehmes Album, dem aber ein wenig die Aufmerksamkeitsspitzen fehlen.

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MaterDea ~ Satyricon (2012)

Der Satyr, halb Bock halb Mann, spielt die Flöte, tanzt mit den Nymphen. Eine Art Freigeist, dem geordneten Leben gegenübergestellt. Der Erfinder des Weinbaus. Satyricon – ein vortrefflicher Albumtitel. Mythisch angehaucht, folkig/mittelalterliche Melodien, viel Tanz viel Wein.

Es ist düster, Nebel liegt über dem Wald. Fantasy-Kopfkino. Eine grimmige, verzerrte Stimme murmelt Beschwörungsformeln. Dann marschiert eine Armee […]

Pigeons on the Gate ~ Last Nights Craic (2011)

Ein Pub, irgendwo abgeschieden im County Galway. Kein angenehmes Wetter, es ist kalt und regnerisch. Das Licht des Kaminfeuers lässt die Fenster des Pubs warm in die Dunkelheit hinausleuchten. Drinnen versammeln sich Musiker aus der ganzen Welt, zufällig zusammengewürfelt und legen einfach los, traditionelle Themen und wilde Improvisationen über Akkordfolgen. Ausgelassene Stimmung. Kein Wunder, dass […]

Brieg Guerveno Groupe ~ Noziou/Deiou (2011)

Rock der eher ruhigeren Sorte. Poppig, langsam. Ab und zu sphärisch, selten treibend. Keine großen Instrumental-Spielereien, mal ein Dudelsack, viel Gejamme und Solire im Jazz- und Rockbereich zwischen E-Gitarre, Schlagzeug und Bass. Eine gute Portion Blues.

Die Schnittmenge zwischen Brieg Guerveno und Celtic Rock sind nicht überdeutlich ausgeprägt aber vorhanden: bretonischer Gesang und ebenso inspirierte Folk-Elemente. Erinnert zum Teil an den bretonischen Barden Dom Duff, auch wenn die 10 Stücke auf Noziou/Deiou (= Nächte/Tage) weit weniger experimentell sind. Die etwas nölige Stimme ist ebenso gewöhnungsbedürftig wie Dom Duffs. Vielleicht liegts tatsächlich am bretonischen.

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Dom Duff ~ Roc’h (2011)

Albumcover Roc'h Roc’h heißt Dom Duffs neues Werk. Sieht auf dem CD-Cover ein wenig nach Rock aus. Heißt auch soviel wie Fels oder Berg. Und tatsächlich ist der verspielte, bretonische Songwriter-Folk etwas rockiger als auf den Vorgänger-Platten. Auch etwas eingängiger und zugänglich sowieso. Für mich die beste Dom Duff Platte bisher.

Dom Duff experimentiert wieder mit Stimme und Worten, mit Percussion und Rhythmus, dazu gibt’s eine typisch keltische Fiddle und eine meist zweckmäßige Gitarre. Der Anspruch ist künstlerisch und unabhängig, mit bretonischen Texten dürfte man nach wie vor nicht all zu viele Hörer erreichen können. Das ist kein Soundtrack für den Irland-Urlaub, das ist kein Kopf-Kino von Schlachten, nebligen Tälern oder mystischen Geschichten aus der Vergangenheit. Dom Duff schafft in klassischer Songwriter Manier eine eigene Ausdrucksweise.

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Jordan Reyne ~ Children Of A Factory Nation (2011)

Whiskeygeschwängerte Atmosphäre, dumpfe und tiefe Klänge, keltisch inspirierte Songwriter-Perlen gesungen von der Neuseeländerin Jordan Reyne. Musik zwischen Industrial und Folk, Steampunk und den Grimm’schen Märchen. Die weibliche Stimme tut den Songs gut. Jordan Reye singt sehr tief, hat aber ein vielseitiges Organ und weiß dieses einzusetzen.

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Skerryvore ~ Skerryvore (2010)

Das schottische Quintett Skerryvore veröffentlicht ihr drittes Album. Selbstbetitelt. Auf der einen Seite haben wir traditionelle, keltische Melodien, auf der anderen gefälligen, sanften Pop-Rock im Sinne von Bon Jovi oder Brian Adams. Erinnert mich sofort an die Saw-Doctors. Und dann, plötzlich, ein wenig an Tracy Chapman. Seltsame Kombination. Wem aber beides gefällt, liegt bei Skerryvore ganz bestimmt richtig. 

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Brick Top Blaggers ~ Coaster (2011)

Folk-Punk-Nachwuchs aus Südkalifornien. Das Septett präsentiert uns auf dem Debut-Album Coaster Folk à la Mr. Irish Bastard. Punk der etwas weniger aggressiven Sorte. Dudelsack, Geige, Flöte, Quetsche spielen eine relativ große Rolle, dazu Polka- und Rock-Grooves. Das ist alles souverän, solide und linear arrangiert und eingespielt. Wenige Spielereien, wenig Außergewöhnliches. Wenig herausragendes aber auch kein einziger Ausfall.

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Uncle Owen ~ May The Folk Be With You (Sampler, 2011)

Cover Mey The Folk Be With You Die japanische Folk-Rock-Szene ist größer als man denken könnte. Der Sampler may the folk be with you des japanichen Labels Uncle Owen, die sich in Japan unter Anderem um Mr. Irish Bastard kümmern, stellt nun vier heimische Bands vor. Echte Geheimtipps.

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