Boo Hewerdine – Open (2015)

Das heute erscheinende Album ist ein guter Anlass, den Engländer mit dem merkwürdigen Spitznamen hier kurz vorzustellen.Eigentlich heißt er Marcus, wurde 1961 geboren und gehört zu den renommiertesten Songschreibern der Insel. Er verdiente sein Geld in Plattenläden, hatte eigene Bands und arbeitete mit Größen wie Eddi Reader und Kris Drever aus Schottland zusammen. Viele andere interpretierten seine Lieder.
Alle 13 Tracks des Albums sind bei seiner Plattenfirma auf Soundcloud zu hören.

Die Aufnahmen zu Open sind schon zwölf Jahre alt. Hewerdine hatte die Masterbänder wiederentdeckt und die aktuelle Veröffentlichung angeregt: eine gute Entscheidung. Die Songs sind wie aus einer anderen Ära, schlicht und trotzdem – oder deswegen – einfach schön.

Das etwas bärbeißige Aussehen täuscht. Hewerdine hat eine angenehme Stimme und scheut sich nicht davor, Gefühle und sehr Persönliches sensibel auszudrücken. Stimmig und auf das Wesentliche konzentriert auch die Alltagsgeschichten.

Hier der Song, der es in die UK Singles Charts schaffte:

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kuec

Für celtic-rock.de schreibe ich seit 2008. Meine Instrumente sind Geige, Gitarre und Bass.

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