Carbon Leaf – Ghost Dragon Attacks Castle (2013)

Carbon Leaf aus den USA spielen ihre sehr eigene Folk – Rock – Mixtur bereits seit 1992. Ghost Dragon Attacks Castle ist das achte Studioalbum der Band aus Virginia und erschien auf dem eigenen Label Constant Ivy Music. Außerdem scheint die Band ein Faible für Live-Auftritte zu haben.

Es gibt zwar ein dezentes Schlagzeug und E-Bass, aber die akustischen Instrumente, speziell die gezupften, nehmen ungewöhnlich viel Raum ein. Dazu kommt starker mehrstimmiger Gesang. Besetzung, Instrumentarium, Bandgeschichte und die Diskografie kann man bei Wikipedia nachlesen. Die Fünf haben ein Händchen für eingängige Riffs, bieten aber trotzdem genug Abwechslung innerhalb der einzelnen Stücke.

Auf Ghost Dragon hören wir einige hitverdächtige Knaller wie Donnybrook Affair oder Bar Room Fighting Song. Von diesen beiden Titeln gibt es am Schluss des Albums noch die Single – Version. Außerdem haben Carbon Leaf Videos mit den Texten heraus gebracht, so dass das Covern kein Problem wäre. Die Zeilen sind mal zungenbrecherisch (Donnybrook Affair) mal witzig (She’s Gone For Good This Time).
Unter den übrigen Tracks finden sich noch ein Instrumental im Jig-Rhythmus, eine solo zur Gitarre gesungene Ballade, aber auch eine Rocknummer mit Highland Pipes und knalliger E – Gitarre ( I Love Victory). Es dürfte für jeden was dabei sein. Carbon Leaf waren so freundlich, das Album bei Soundcloud einzustellen. Sucht euch was Hübsches raus.

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kuec

Für celtic-rock.de schreibe ich seit 2008. Meine Instrumente sind Geige, Gitarre und Bass.

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8 Gedanken zu “Carbon Leaf – Ghost Dragon Attacks Castle (2013)

  1. Frau Kuec L. Cottage, warum betonst Du eigentlich das ausschliessliche Vorhandensein von Zupfinstrumenten (also Klampfen, Mandolinen, Bouzoukis und all dem Kram) verschiedentlich so, dass es unterschwellig irgendwie abwertend klingt, bloss um anzudeuten, dass ’ne Band keine Fiddle dabei hat?
    ;-)

  2. Ich kann da nix Abwertendes erkennen, und die Fiddle spielt bei Carbon Leaf wirklich keine große Rolle. Auf dem Video z.B. spielen sie Whistle und zwei ak. Gitarren. Unterstell mir lieber, dass ich Bands ohne Frau langweilig finde. Aber auch dafür wirst du in keiner Besprechung einen Beleg finden :-)

    • schhhhh, iss ja gut………
      Ich wollte Dich auch nicht blöd von der Seite anmachen (weder so noch so) – mir fiel halt nur diese Formulierung auf, die ich noch vage von unserer CD-Besprechung in Erinnerung habe, die Du auf der „alten“ CRR-Seite gemacht hast.
      Zu Deiner letzten Bemerkung „Bands ohne Frau“ könnte man jetzt stundenlang fiselofieren oder wie das heisst, aber ich will ja hier nicht den Schowi des Monats bekommen, ohne ihn mir redlich verdient zu haben ;-)

  3. Also wenn überhaupt, dann will ich mir den Titel wenigstens mit einem Kracherspruch verdienen……….. in diesem Zusammenhang aber wohl eher nicht, das könnte auf humorfreiem Boden zu Verätzungen der Oberfläche führen – und ich fürchte, wenn man lange genug sucht, findet sich bestimmt eine Kampfemanze, die jeden Joke wörtlich (und persönlich) nimmt.
    Damit meine ich zwar keinesfalls die hier bereits aktiv gewordenen Personen, schliesslich kenne ich euch (halbwegs) und weiss, dass ihr auch derbe Scherze abkönnt.
    Aber wer weiss, wer diesen Quatsch dann noch liest und sich auf die lila Latzhose getreten fühlt oder einzelne Teile des Damenbarts auf den Zähnen hat ;-)

  4. Was freue ich mich, daß Carbon Leaf mit ihrer Celtic Rock CD hier so positive Bewertungen bekommen haben. Ich bin aus dem Umfeld der Band selbst auf Eure Seite aufmerksam gemacht worden und weiß, daß die Jungs von Carbon Leaf sehr erfreut sind über Eure gute Kritik !
    Seit 2007 versuche ich bereits die Aufmerksamkeit auf diese Gruppe zu lenken, denn auch ihre anderen Werke sind wunderbar und der ein oder andere Song ist es durchaus Wert auch hier in Deutschland „radio play“ zu bekommen. Leider bin ich bisher nirgendwo so richtig ernst genommen worden.
    Die Band tourt eigentlich das ganze Jahr über in den USA und befindet sich immer zwischendurch im Studio um neue Stücke aufzunehmen. Soviel ich weiß gehört neben der tin whistle ebenfalls die fiddle mittlerweile zu den festen Instrumenten. Es lässt also hoffen, daß die in zukünftigen Songs öfter zu hören sein wird.
    Wie schon gesagt: freue mich riesig über die Aufmerksamkeit und hoffe, daß viele Menschen die Kritik hier lesen und sich die CD bestellen oder runterladen werden.

  5. Jau, vor lauter Gefrotzel ist wohl irgendwie untergegangen, dass ich eigentlich diese Kapelle wohlwollend kommentieren wollte……… wobei ich jetzt nicht ganz so lobhudelnd wie meine Vor-Kommentatorin zuwerke gehen wollte.
    Im Prinzip jedoch kann ich mich Katis Kommentar anschliessen – da habe ich hier schon ein paar Bands vorgestellt bekommen, die mir wesentlich weniger gefallen haben.
    Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden und es ist so gesehen eine der Stärken des CRR, dass es einer enormen Vielfalt an Stilrichtungen innerhalb der Celtic Folk- und Rockszene eine Plattform bietet ;-)

  6. PS:
    …….. und immer mal wieder ein paar echte Perlen zutage fördert – oder wie Frau Kuec L. Cottage so schön formulierte: durch Trüffelschweine in den unendlichen Weiten des Weltalls (ach nee, das war ein anderer Zusammenhang, ich meinte des Internets) erschnuppern lässt ;-)

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