Celtachor ~ Nine Waves From The Shore (2012)

Stephen Roche (Vocals, Irish Whistle, Bodhrán), David Quinn (Gitar), Fionn Stafford (Gitar, Irish Whistle), Oliver Deegann (Bass) und Anais Chareyre (Drums, Bodhrán) sind die Musiker der Blackened-Folk-Metal-Band Celtachor. Die 2007 ins Leben gerufene Band kommt aus Dublin/Irland. Die Dame und vier Herren haben 2012 ihr erstes Album eingespielt und möchten ihre Musik so in der Welt weiterverbreiten. Sie spielen Dark-Folk-Metal mit Leidenschaft und aus ihren Herzen.

Mit Meeresrauschen beginnt das erste Stück „The Landing of Amergin“, aber man wird schnell aus der Idylle gerissen und schwere Gitarren und Drum-Rhythmen beginnen zu spielen. Hinzu kommt noch die zur Musik passende, harsche Stimme von Stephen. Nach ungefähr zwei Minuten mischt sich, für ein kurzes Miteinander, eine Irish Whistle ein. In der Mitte des Liedes erklingen Drums und Flöte für ein etwas ruhigeres, kurzes Solo. Nachdem die E-Gitarren wieder angeschlagen werden, geht es wieder zur Sache, bis es zum Ende des Titels langsamer, aber nicht weicher wird. Mit etwas über zehn Minuten ist es das zweitlängste Stück der CD!

Das ruhigste Lied des Albums ist das Instrumentalstück „Tar Éis An Sidhe“. Hier stören keine elektronischen Klänge das Werk! Es ist ein schöner akustischer Song, bei dem typische Instrumente der Folk-Musik zu hören sind: Gitarre, Irish Whistle und Bodhrán. Das krasse Gegenteil, zu dem ruhigen und verträumten Stück ist „Anann: Ermne`s Daughter“, Speed-Metal von der ersten Sekunde. Nur in der Mitte wurde ein kurzer, etwas ruhigerer Teil eingebaut.

Die Lieder tauchen in die keltische Mythologie ein, erzählen von Legenden und Sagen. In ihren Songs erzählen sie die Geschichten und versuchen sie bildhaft widerzugeben. Sie singen über alte Könige, Krieger, Titanen, Druiden, Helden, Tapferkeit und große Schlachten, von Intrigen, Strömen von Blut und schließlich von dem süßen Geschmack der Rache.

Die Mischung aus Black-Metal und traditionellen keltischen Instrumenten ist nichts Neues, aber Celtachor hat es geschafft, seinen eigenen Stil auf dem Album zu verewigen. Mich stört nur ein wenig, dass alle Lieder, bis auf das fünfte und letzte, alle gleich aufgebaut sind! Nach einem ruhigen Beginn eines einzelnen Instrumentes, mal Gitarre und dann wiederum eine Flöte oder das Bodhrán, kommen immer schwere, harte E-Gitarrenriffs, donnernde Drums und Bässe. Da wäre ein wenig Abwechslung in den Arrangements der Stücke schön gewesen.

Ein wenig Schwermut liegt in der Musik von Celtachor, hat aber das Potenzial und Charakter, um gute Musik aus diesem Genre zu bedienen und die Fans von Black-Metal werden diese Scheibe lieben. Es gibt keine Überraschungen und aus Sicht eines Metal-Fans ist es gute Musik, was auch die Hauptsache ist.

Trackliste

  1. The Landing of Amergin
  2. The Battle of Taitin
  3. The Kingship of Bodb Dearg
  4. Sorrow Of The Dagda
  5. Tar Éis An Sidhe
  6. Conn Of The Hundred Battles
  7. Anann: Ermne`s Daughter

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