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Jolly Jackers – Out of the Blue (2018)

Seit ihrer Gründung 2013 haben die Jolly Jackers bereits ihr viertes Werk herausgebracht. Die Sechs aus Ungarn haben ihren Stil gefunden, bei dem keine Langeweile aufkommt.

Kurz und knackig ist die Devise. Die Rhythmusgruppe macht den nötigen Druck, aber die Aggressivität, die man mit Punk verbindet, würde ich der Band nicht bescheinigen. Selbst wenn die Jolly Jackers von Lügen oder Krieg singen, kann ich mir nicht vorstellen, dass diese so nett lächelnde Truppe mal  richtig böse wird. Sie erzählen gern kleine Geschichten und zeigen darin Originalität. Außer Keltischem gibt es noch einige andere Einflüsse, von Klassik bis Metal. Der Sound ist transparent und die Arrangements so gestaltet, dass jeder mal im Rampenlicht steht. Der Leadsänger hat eine angenehm warme Stimme, die mich entfernt an Samu Haber erinnert.

 Alle 12 Titel sind selbst verfasst. Meistens haben die Jungs die Musik und die Mädels die Texte geschrieben. Flöte und Geige bringen schöne Hooklines, und getanzt, mitgesungen oder –geshoutet werden kann auch.

Das abschließende Until we meet again ist die Vertonung eines bekannten irischen Reisesegens. Mit den weichen Frauenstimmen klingt er recht „ungarisch“. Der Hidden Track ist eine echte Überraschung, nämlich eine kleine Jazz-Nummer, wo vor allem der Gitarrist sein Können zeigt.

Die CD ist recht bald durchgelaufen. Daraus schließe ich, dass die Band auch weiterhin lieber in kürzeren Abständen veröffentlicht und Material für das nächste Album sammelt.

Ihre Herbst-Tour führt die Jolly Jackers am 26.10.18 ins Berliner SO36.

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kuec

Für celtic-rock.de schreibe ich seit 2008. Meine Instrumente sind Geige, Gitarre und Bass.

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