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Kate Rusby beim Tradfest Dublin 2019

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Kate  – Wer? Die Folksängerin aus Barnsley/Yorkshire füllt in England große Säle. Ihre Stimme gehört zu denjenigen, die man auf Anhieb erkennt. Sie wirkt gleichzeitig spröde und emotional. Auch als Songschreiberin hat sich Kate Rusby einen Namen gemacht. Ihre Soloalben waren regelmäßig in den britischen Top100 zu finden. Außerdem war ihr Duett mit Ronan Keating recht erfolgreich.

Ihr Auftritt war für mich ein starkes Argument, das Templebar Tradfest zu besuchen. Auch an diesem Abend war die St. Patrick’s Kathedrale gut gefüllt. Kate hatte ihren irischen Ehemann Damian O’Kane links neben sich, der als innovativer Gitarrist und Arrangeur sowie als Banjospieler einen guten Namen hat. Desweiteren unterstützten ein Akkordeonist, ein weiterer Gitarrist sowie ein Kontrabassist, der auch einen Moog Synthesizer bediente. Der Sound war gut, so dass die vertrackten Arrangements im Zusammenspiel mit der beeindruckend klaren Stimme wirken konnten. Die Musik füllte den nachhallenden Kirchenraum aus und ließ einen wirklich genießen.

Ihrer Herkunft aus der Folkszene entsprechend begann Kate Rusby den Abend mit dem traditionellen Benjamin Bowmaneer. Sie kommentierte den Inhalt mit ihrem charakteristischen Yorkshire Akzent und- Humor. Die mädchenhaft schmale Frau mit den einzelnen blonden Locken ließ gerne an ihrem Leben teilhaben. Sie erzählte von ihren kleinen Töchtern, dem Yorkshire-Tee trinkenden Superhelden Big Brave Bill und den Bergleuten in ihrer Familie. So konnte man etwa Bitter Boy über den Tod ihres Onkels besser einordnen. Die Instrumentalisten konnten in einem Tuneset ihr Können zeigen. Höhepunkt war für mich die letzte Nummer, sowas wie ihr „signature song“: Underneath the Stars. Kate versäumte nicht, auf ihr gleichnamiges Festival hinzuweisen.

Vielleicht lässt sie sich, wenn die Kinder größer sind, ja doch zu einer Deutschlandtour überreden…

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kuec

Für celtic-rock.de schreibe ich seit 2008. Meine Instrumente sind Geige, Gitarre und Bass.

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