Porträt Lorcan

Lorcan MacMathuna – Visionaries 1916 (2016)

Der Mann mit dem für unsere Ohren etwas sperrigen Namen hat mit diesem Album ein Stück irischer Geschichte musikalisch aufgearbeitet. Ob das ganze authentisch ist kann ich nicht beurteilen, aber künstlerisch und musikalisch ist eine ganz feine Scheibe.

Ich schreibe selten etwas über die akustischen Stränge, aber dieses Album hat mich von Anfang an begeistert. Es hat eine gewisse Schwere und Dramatik im positiven Sinne. Lorcan und seine Musiker/innen schaffen es die Gefühle und Pole von Hoffnung und Enttäuschung in den Tagen des Jahres 1916 musikalisch auszudrücken.

Vor diesem geschichtlichen Hintergrund ein Album zu machen, in dem textuell die Reden der irischen Größen des Aufstands 1916 verarbeitet werden, ist etwas besonderes. Die Breite der Stimmen und Instrumente lässt das Album keine Minute langweilig werden.

Das Album steht aber nicht alleine, sondern ist gekoppelt mit der Live-Show in die wir in den Videos immer wieder hineinschnuppern dürfen, ein Gesamtkunstwerk.

ABER ACHTUNG: Man muss sich drauf einlassen. Das hier ist kein einfach zu konsumierendes CDchen. Wer die üblichen „Haudrauf“ oder „Schwing das Tanzbein“-Rhythmen sucht, wird enttäuscht.

Homepage von Larcan MacMathuna

Projekthomepage Visionaries 1916

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daniels

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