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Potatoe Famine – Drink the Pub Dry (2017)

Potatoe Famine ist eine Band aus Oregon und wie so viele Celtic-Bands aus den USA, began auch ihr musikalischer Weg mit einem Auftritt zu St.-Patricks-Day. Und wie so oft lief es so gut, dass sie beschlossen die Band weiter laufen zu lassen. Allerdings hat sich die Zusammensetzung der Mitglieder immer mal geändert. Auf ihrem aktuellen, dritten Album spielen sie nun zu viert: Devin, Richard, Bobby und Ricks. Sie liefern neun Songs und fünf davon stammen aus ihrer Feder. Allerdings haben sie mit „The Wild Rover“ und „I Tell Me Ma“ nicht grad die interessantesten ausgesucht, was aber ein Phänomen vieler amerikanischer Bands ist. Offensichtlich spielt der St. Patricks Day immer wieder eine wichtige wirtschaftliche Rolle und eben nicht der Dauerhörer von Celticbands. Also ist es interessanter sich die anderen Songs anzugucken und siehe da, im Song „St. Patricks Day“ werden eben viele Auswirkungen des grünen Tags thematisiert. Spontan erinnert er inhaltlich an Uncle Bards „Plastic Paddy´s Day“.

Der Sound von Potatoe Famine ist dreckiger Punk. Dieser Punk findet sich auch in den Accapellasongs „Whiskey-O, Johnny-O“ und „Paddy“, wenn Devin mit seiner rauchigen, leicht brüchigen Stimme die Lyrics vorträgt. Diesen langsamen Songs setzen Potatoe Famine Speednummern wie „Borrow a Dollar“ oder „Drink the Pub Dry“ entgegen. Dann bleibt zum Schluss noch „Hammer Down“, ein vom Banjo getragener Song. Er ist schnell und treibt heftig nach vorn. Gleichzeitig erinnert der Sound des Songs an die Herkunft der Band. 

Weitere Infos über Potatoe Famine findet ihr hier.

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