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Ríanta – Ríanta (2016)

Ríanta sind vor allem eins – entspannt. Die international erfahrenen Profis müssen nichts mehr beweisen und sind nicht bestrebt, Geschwindigkeitsrekorde aufzustellen.Die Vier stammen aus unterschiedlichen Regionen Irlands und sind noch nicht lange zusammen. Der ansprechende Sound des Quartetts wird von Conor Moriartys Knopfakkordeon geprägt, das gemeinsam mit der Fiddle von Karen Hickey wunderschöne melodische Bögen entwickelt. Die zehn Instrumentaltitel gehen quer durch die traditionellen Tanzformen, wobei Kieran Leonard an der Perkussion die passenden Akzente setzt. Cillian O’Dalaigh war in Deutschland schon mit der Gruppe The Outside Track unterwegs. An der Gitarre macht er mit feinen harmonischen und rhythmischen Nuancen den Sound besonders abwechslungsreich. Am besten gefällt mir das ruhige Bothar Bhaile Na Bealach, wo die Melodie abwechselnd von drei Instrumenten getragen wird. Die ausgewählten Tunes gehören zu den hörenswerten und unverbrauchten.

Titelbild: Michael Coult

Nur zwei von den zwölf Titeln sind Songs. John O’Dreams stammt aus dem Repertoire von Christy Moore und schafft hier als Gesangsduett Atmosphäre. Colours ist eine lockere Nummer vom alten Folk-Pop-Barden Donovan, die ich jetzt nicht grade erwartet hätte. Hier zeigen Ríanta in der Instrumentalbegleitung ihre Klasse. Beide Songs passen gut zum Bandmotto „Immer locker bleiben“.

Live werden Ríanta beim Irish Spring mit ihrer relaxten Art sicher gut ankommen.

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kuec

Für celtic-rock.de schreibe ich seit 2008. Meine Instrumente sind Geige, Gitarre und Bass.

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