Scrum ~ Killing Time ~ (2010)

Das ist ein Album mit zwei Seiten. Die eine Seite ist, als wenn man in einen 500 PS starkem Auto sitzt und mit Vollgas über die Autobahn hackt, um dann im selbigen durch die Highlands verträumt zu cruisen. Mit Ausnahme eines Liedes, aber dazu später. Aber erst mal ein Wort direkt an die Band:

Hallo Scrum, jullie hebbe een geweldige cd geproduceerd en ik hoor deze heel graag. Het zijn heel mooie folk rocknummers tot zeer melodieuze songs. Jullie hebben een heel groote bandbreedte aan muziek en liedjes. Dat vind ik super en toont jullie veelvormigheid. Niet veele bands kunnen op de bühne rockmuziek spelen en dan toch nog melodieus en gevoelig zijn. Jullie cd is een mengsel van dit alles.Ik wens jullie heel veel succes voor de toekomst en hoop dat ik soms de mogelijkheid heb op een concert van jullie te bezoeken.

Ich war mit dem Auto auf dem Weg nach Parchim, um mit einer guten Freundin beim Ungarn essen zu gehen und da hatte ich genug Zeit um mir das Album von Scrum ~ Killing Time ~ anzuhören. Schon nach den ersten Sekunden drehte ich die Musik lauter. Was für ein fulminanter Einstieg in die Musikwelt von Scrum und ganz nach meinem Geschmack (was habe ich doch für ein Glück). Killing Time ist ein schnell gespieltes, sehr rockiges Stück. Alle Instrumente spielen gut gelaunt und harmonisch zusammen, der Gesang fügt sich gut in das Gesamtbild ein. Ein ganz toller Song! Die beiden folgenden Songs auf der Scheibe machen da weiter wo der Erste aufgehört hat. Final Victory und No Rain In The Pub gehen genau so schnell an wie der Opener. Sehr rockig, schnell und man kann schon sagen Speed-Folk vom Feinsten. Nun wird kräftig in die „Eisen“ getreten und die Musik wird das erste Mal langsamer und bietet Zeit zum Entspannen. Caledonia ist ein bekanntes traditionelles Lied und wird ebenso dargeboten. Ein ruhiges, melodisches und verträumtes Lied. Gitarre, Geige und Gesang sind zum Anfang die Bestandteile des Liedes, bis es dann mit Dudelsack, Trommeln, Pauke und Bläsern im Mittelteil sehr orchestralisch wird, die Musik sehr an Volumen gewinnt. Dann wieder ruhiger wird und sich zum Schluss noch mal zum Orchester aufbläht. Mit feiner und klarer Stimme ist Gastsängerin Laura Heitink und Skottie zu hören. Mit Dreamfighters geht es wieder in die Vollen und die Musik gewinnt wieder an der anfänglichen Geschwindigkeit. Und so geht es auch auf dem Silberling weiter. Schnelle und langsame Passagen wechseln sich ab.

Drei Lieder möchte ich noch hervorheben. Loch Lomond ein schönes traditionelles schottisches Lied wird von Scrum „A cappella“ gesungen und das wunderschön. Die Gedanken schweifen schnell ab und man sieht sich dort am See wieder. Man hört das Rauschen der Wellen, die Vögel zwitschern, den seichten Wind blasen und den Duft der Gräser, Sträucher und Blumen. Pirate Song tanzt bei der CD aus der Rolle. Man hört das Meer, eine Schiffsglocke und Möwen. Nach kurzen erklingt die Musik und das etwas düster, zum Lied passend und eben deswegen ein echtes Piratenlied. Her mit dem Rum! Die Musik ist bei dem Lied normal schnell gespielt und besticht durch seinen Sprachgesang.

Eine sehr schöne Ballade ist In The Arms Of An Angel. Im Gedenken an den kleinen Jannes Slutter wurde das Lied geschrieben! Gitarre und eine tolle Stimme, mehr braucht das Lied nicht. Ein sehr einfühlsam, liebevoll und rührendes Lied. Man kann hören, wie sich beim singen Herz und Seele öffnen.

Shine little star, go on, shine!

Show us that you`re doing fine

And even in darkness your light makes us see

In the arms of an angel you`re free …

Scrum, eine 6-köpfige Band aus den Niederlanden, die es versteht ihre Art der Musik den Menschen näher zu bringen. Folk, Folk-Rock und Rock sind die Musikrichtungen, die sie spielen. So steht es auf ihren Seiten, aber ich muss sagen, da gehört auch noch eine Portion Speed-Folk dazu. Sie haben eine große Fangemeinde und das nicht von ungefähr. Auf Konzerten rocken sie die Bühne und bringen die Massen zum kochen. Die CD widerspiegelt das auch. Viele schnelle und rockige Songs, die einem das Blut in Bewegung bringt, zum Feiern und Mitsingen animieren. Zwischen durch das eine oder andere langsame Lied, das zum Verschnaufen einlädt. Mit seinen Gedanken in die Ferne zu schweifen und zum Träumen verführt. Eine Band mit viel Potenzial und einer großen Zukunft. Man hat sich mit der Produktion der CD viel Mühe gegeben und auch ein schönes Cover ist entstanden. Im Cover ist ein 3-D Effekt eingebaut und das in Form eines Fensters, aus dem Skottie (Robin Slutter) schaut. Im Booklet sind Bilder der Band zu bestaunen und alle Texte zum Nachlesen vorhanden.

Für das Album gebe ich 9 von 10 Punkten (9 van de 10 Punten)!

Trackliste

  1. Killing Time
  2. Final Victory
  3. No Rain In The Pub
  4. Caledonia
  5. Dreamfighters
  6. A Song About Absolutely Nothing
  7. The Hills In The Highlands
  8. Fuck ups
  9. Loch Lomond
  10. Pirate Song
  11. The Royal Oak
  12. Under The Scotsmann`s Kilt
  13. Whisky Lullaby
  14. Going Home
  15. In The Arms Of An Angel

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