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The Hoodie Crows – On the Wing (2016)

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Ein feines Debüt, dem die erst zweijährige Lebenszeit des süddeutschen Duos nicht anzuhören ist, denn das Ganze ist ausgereift und „rund“. „The Hoodie Crows“ bezieht sich einerseits auf die Nebelkrähe (Hooded Crow), die in der keltischen Folklore immer wieder auftaucht, und andererseits auf den üblichen Kapuzenpulli, englisch „hoodie“.

Johannes Single und Sebastian Barwinek spielen seit 2012 gemeinsame Konzerte. Während diese Abende zu Beginn aus den jeweiligen Soloprogrammen bestanden, wuchs der gemeinsame Anteil nach und nach. Daher beschlossen die beiden, sich im Frühjahr 2014 zu einem echten Duo zusammenzufinden.

 Das gemeinsame Repertoire bewegt sich jenseits von Pub-Klischees und enthält auch persönliche, eigene Songs. Paul Brady und Andy Irvine haben offenbar einigen Einfluss gehabt. Sehr achtbar deren Klassiker The Blacksmith und Arthur McBride. Die Hoodie Crows zeigen ausdrucksstarken Gesang sowie geschickten Einsatz der Zupfinstrumente von Bouzouki bis Bass. Sie können mit Aussage und solidem Handwerk punkten.

Der Opener Hot Asphalt groovt höllisch und wird als Hidden Track noch einmal gesteigert, als Gast einer der besten deutschen Flutespieler, Steffen Gabriel, mit seiner „Jethro-Tulligen“ Seite. Ein echter Knaller ist die Venus from Killarney, die schnell den Weg zu anderen Bands finden könnte. Aber auch die leisen Töne und die Backing Vocals sind sehr gelungen. Ein Highlight das instrumentale Zusammenspiel mit dem Flügel, den der Toningenieur Jürgen Zimmer mit viel Gefühl einsetzt.

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Auf diesem Album wird jeder zwischen ruhig und rockig einen Favoriten finden. Auch die optische Gestaltung mit schönem Booklet ist sehr gelungen. Warm empfohlen.

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