Garden of Delight – The Lord of the Drinks (2012)

1358894386_god_thelordofthedrinksGarden of Delight – die erfolgreichste Celtic Rock Band Deutschlands, so zumindest die Eigenauskunft der 1997 gegründeten Musikgruppe mit dem hohen Outputlevel. „The Lord of the Drinks“ ist das 25. Album und „Avalon“ steckt schon in der Warteschleife. Also stellt sich mehr als bei anderen Bands die Frage, kann G.O.D. die bekannte Qualität auch auf dem neuen Album halten. Der Hörer bekommt hier 13 Songs, die thematisch nicht nur dem Albumtitel untergeordnet sind. Musikalisch ist das Ganze der Eigenaussage nach deutlich härter als die Vorgängeralben. Es tendiert mehr in die Hardrock- und Metalecke. So sind Songs sind hymnenlastig und abwechslungsreich in der Instrumentierung. Die Pipes geben der Musik einen leicht mittelalterlichen Touch.

Als ich G.O.D. das erste mal live (Streetlive Leverkusen) gehört habe, erinnerten sie mich stark an die frühen Tage von Fiddler´s Green und auch dieses mal denke ich, wenn Fiddler´s Green nach „On and On“ in eine kommerziellere Richtung gegangen wären, dann wären sie bei „Lord of the Drinks“ herausgekommen. Die Songs von G.O.D. sind durch die Bank radiotauglich. Viele beginnen mit traditionell klingenden Melodien, die mich mitnehmen und neugierig auf den auf den Fortgang der Lieder machen. Doch gibt es für mich ein „aber“: die Hooks machen die Lieder massentauglich und somit austauschbar. Das empfinde ich als Wermutstropfen, da ich doch eher auf den dreckigen Sound stehe. Von meinen persönlichen Vorlieben mal abgesehen ist „Lord of the Drinks“ ein produktionstechnisch gut gemachtes Stück Musik, das ihre Fans finden wird. In diesem Sinne: „One Disk to rock `em all“.

Trackliste

  1. Gimme your hand
  2. Burning Hell
  3. Gypsies
  4. Rise again
  5. Stop the Rain
  6. Angels
  7. Lost Kids of Avalon
  8. Rider in the Storm
  9. Down by the Riverside
  10. Getting high
  11. Gone Drinking
  12. I know you
  13. Until the End of time

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