Cascabel – Blood, Wood and Rats (2017)

Im Osten nichts Neues? Kann man so nicht sagen. Immer wieder kommen überraschend gute Veröffentlichungen aus Ländern, wo man das Grün nicht vermuten würde. Und Cascabel gehören eindeutig zu den interessanteren Vertretern der Folk-Punk Kategorie. Die fünfköpfige slowakische Crew bring mit „Blood, Wood & Rats“ ihre zweite Veröffentlichung an den Start. Sechs dreckige Akkusticsongs, die einen unglaublichen Druck erzeugen.

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Nevermind Nessie – Best of Foes (2017)

„Ich schaue mir im Moment ziemlich viele Videos an, aber manche hinterlassen wirklich Eindruck. Dies hier (Best of Foes – Anm.d.Red.), der Band aus Belgien (Nevermind Nessie Anm.d.Red.) ist eins davon“ daniels von celtic-rock.de – und das Video zu „Best of Foes“ ist nicht das einzige, was uns von Celtic-rock.de an den Belgiern gut gefällt. Nevermind Nessie liefern mit ihrem 2017er Werk zwölf Songs, die vollgepackt sind mit einer interessanten Mischung aus Tradition und eigener Leistung.

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Threepwood ´N Strings – The Kingdom of yours (2017)

Es scheint eine Tradition zu werden. Die Tage werden kürzer und die Temperaturen sinken, schon habe ich das Bedürfnis nach ruhigerer, ausgeglichenerer Musik. Zum Glück für mich veröffentlicht am 17.11.2017 eine junge Band aus Marl mit „The Kingdom of yours“ ihr Debütalbum. Threepwood ´N Strings liefern mit zwölf Songs genau das: abwechslungsreichen Folk mit leichten Rockanleihen, harmonisch und sauber produziert.

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Sons of O`Flaherty – The Road Not Taken (2017)

Sons of O`Flaherty sind sechs junge Franzosen aus der Bretagne, die beschlossen haben, die Welt mit ihrer Mischung aus Celtic Folk und Punk zu erobern. Ihr Debütalbum „The Road not Taken“ haben die Jungs über Gruppenfinanzierung realisiert, was zeigt, dass ihre Musik genug Hörer findet, um in der Celtic-Szene statt zu finden. Die große Frage ist aber auch, ob sie relevant sind?

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Black Water County – Taking Chances (2016)

Die Arbeit für celtic-rock.de ist eine ehrenamtliche, durch Enthusiasmus und Sammlertrieb befeuerte Arbeit. Und so kommen manche Bemusterungen ungefragt, aber die meisten fragt man an. Und eigentlich gibt es immer nur zwei Reaktionen: entweder es kommt keine Antwort. Okay.

Oder man trifft auf Leute, die sich freuen, dass man ihre Arbeit interessant findet. Dann schicken sie einem gerne ein Muster, sei es digital oder physisch. Um so überraschter war ich, als mich die Antwort der englischen Band Black Water County erreichte: „Review gerne, hier der Link zum Shop“. Das war mal was Neues. Allerdings halte ich BWC nach den Veröffentlichungen ihrer beiden EPs „Welcome To The Black Water County“ und „The Fellowship Of The Craic“ für so relevant, dass „Taking Chances“ unbedingt Erwähnung finden sollte.

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The Kilmaine Saints – Whiskey Blues and Faded Tattoos (2017)

Die USA haben natürlich ein anderes Verhältnis zum St. Patricks Day als Europa und hier im speziellen die Iren selbst. Da kann man es zwei jungen Männern aus einer US-Pipes & Drums Band nicht zum Vorwurf machen, wenn sie einen Plan fassen, der darauf abzielt, möglichst viel Bier für lau zu bekommen. Also starteten sie mit Kilmaine Saints ein Fass ohne Boden oder etwa eine Bierbong? Auf jeden Fall führte ihr Plan schneller zum Erfolg

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The Dead Maggies auf Englandtour im August

Es sind ja Sommerferien und so mancher hat vielleicht spontan Lust „The Dead Maggies“ zu sehen. Okay, es gibt einen Haken: sie spielen in England. Wenn man aber bedenkt, dass sie normalerweise in Tasmanien zu Hause sind, dann scheinen sie doch auf einmal ganz nah.

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The McDrinkers – Another Drunken Night (2017)

Lanze hat gesagt, such mal nach den McDrinkers. Deren neues Album soll genauso heißen wie unseres – er wäre neugierig. Und damit war ich das auch. Gefunden habe ich eine junge, aufstrebende Band aus Quebec, die mit „Another Drunken Night“ im August ihren zweiten Longplayer veröffentlichen. Die kanadische Szene ist in diesem Jahr sehr umtriebig. Nachdem The Peelers in der ersten Hälfte eine wahre Bombe platziert haben und ich gespannt auf das neue Dreadnoughts Album in der zweiten Hälfte von 2017 warte, muss ich sagen, sind die McDrinkers eine schöne Zwischenstation.

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Black Anemone – In it for Life (2017)

Manchmal lehnt man sich weit aus dem Fenster, um später eines Besseren belehrt zu werden. So ging es mir, als ich mich 2013 nach dem zweiten Album von Sir Reg in der Aussage verstieg, das Skandinavien im Celticbereich jetzt durchstartet. Natürlich bleibt Sir Reg stark, aber andere vielversprechende Bands sind wieder verschwunden oder haben sich als Flogging Molly Coverband einen Namen gemacht. Doch das Licht der Hoffnung ist noch nicht erloschen. Während sich der allgemeine Focus also eher wieder Richtung Süden oder über den großen Teich verschoben hat, erreichte uns ein Umschlag aus Schweden. Darin ein Produkt, das durch und durch DIY atmet: Black Anemones „In It For Life“.

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