Hellraisers´n Beerdrinkers – Folks´Gaudi (2017)

Hellraisers´n Beerdrinkers – Folks´Gaudi (2017)

Mit Hellraisers´n Beerdrinkers habe ich ein Luxusproblem. Denn diese Band aus dem Süden Deutschlands macht, was sie sagen: Party mit Ansage und Aussage. Und da gibt es auch keine Chance irgendetwas misszuverstehen. Denn Pressetexte auf der Seite, Layout der CD und letztlich die Musik sind konsequent auf die Grundaussage der Band ausgelegt: sie machen Folks´Gaudi.

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Kier Byrnes & Friends – Blarney (2017)

Kier Byrnes & Friends – Blarney (2017)

Kier Byrnes spielt normalerweise bei Three Day Threshold, eine Art Country-Punk Band. Nun hat er sich auf Solopfade begeben, um seinen irischen Wurzeln nachzuspüren. Was sich im ersten Moment wie eine Schnapsidee anhört, hat sich schon auf den Three Day Threshold Alben angekündigt: wurden hier immer wieder bekannte irische Songs gecovert.

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The Dead South – Illusion & Doubt (2016)

The Dead South – Illusion & Doubt (2016)

Geht man immer nur geradeaus, ist das Leben langweilig und ähnlich verhält es sich auch mit der Musik. Und so hat schon Eißfeldt von den Beginnern richtig erkannt, wer Hip Hop macht, aber nur Hip Hop hört begeht Inzest. Natürlich dreht es sich bei celtic-rock.de nicht um Hip Hop, aber das Prinzip ist das Gleiche. Also schauen wir auch manchmal nach Rechts und nach Links, lassen uns durch den YouTube Kosmos treiben und mit Glück stoßen wir auf Interessantes, was aber dennoch irgendwie die Celticwelt berührt. Genau das ist mir mit The Dead South passiert.

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The Tossers – Smash the Windows (2017)

The Tossers – Smash the Windows (2017)

Was für ein Tag, was für ein Wochenende im März 2017?! Mit Flatfoot 56, den Real McKenzies und The Tossers veröffentlichen drei elementare Vertreter der Celtic-Punk Szene neue Studioalben und bringen sich in Position für St. Patricks Day. Und ich muss gestehen, als die Presseankündigung kam, dass The Tossers mit „Smash the Windows“ ein neues Studioalbum raushauen, da war ich zweierlei zugleich – überrascht und nervös euphorisch.

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The Real McKenzies – Two Devils Will Talk (2017)

The Real McKenzies – Two Devils Will Talk (2017)

Jubiläen gehören gefeiert und wenn Bands das machen, dann gibt es meist ein Best of Album oder eine Liveaufnahme der Jubiläumstour. The Real McKenzies machen das anders und feiern ein Vierteljahrhundert Bandgeschichte mit „Two Devils Will Talk“, einem nagelneuen Studioalbum.

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The Ramshackle Army – Whitewashed Graves (2016)

The Ramshackle Army – Whitewashed Graves (2016)

Manchmal gibt es Platten, die packt man voller Erwartung aus, weil man weiss hier kann nur gute Musik drauf sein, denn es handelt sich um eine Premimumband der Szene, um Profis. Und wenn sich die CD dann im Spieler mit unglaublicher Geschwindigkeit dreht und die ersten Töne aus den Boxen kommen, ist man enttäuscht. Das ist nicht der Sound, den man erwartet hat. Aber die CD steckt nun im Player und läuft und man  denkt sich „ach, lass mal laufen“. Langsam passiert es dann im Unterbewusstsein und bricht leise an die Oberfläche. Die Songs, sie lassen einen plötzlich nicht mehr los! Genau das ist mir mit „Whitewashed Graves“ passiert.

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The Muckers – Same (2016)

The Muckers – Same (2016)

Freunde! Fünf Mann stellen sich mit einem 11 Tracks starken Debüt vor. „The Muckers“ ist Titel und Bandname zugleich und bedeutet soviel wie „Freund“ in den Six Counties, aber vor allem rund um Belfast. Wenn man weiss, das „The Muckers“ aus Atlanta kommen, ergeben sich daraus viele Interpretationsmöglichkeiten. Eine allerdings ist nicht nur mit diesem Wissen unzulässig: sie sind keine „Tiffany´s“. Viel zu eigenständig präsentieren sie ihre Version von verstärktem, schnellem Folk, der durch Schlagzeug unterstützt wird.

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Wide Range – A Place in the Choir (2016)

Wide Range – A Place in the Choir (2016)

Meistens wähle ich die schnellen, auch gerne harten Bands aus, um ihre Alben zu besprechen. Aber damit allein werde ich nicht glücklich. Also schaue ich von Zeit zu Zeit in den Folksektor, um herauszufinden, ob es dort nicht etwas gibt, was mich entspannt und positiv auflädt. Kurz nach Weihnachten landete die neue CD von „Wide Range“ in meinem Briefkasten. Ich kannte die Band nicht, aber Liederauswahl und Layout zeigen deutlich, dass „A Place in the Choir“ in die Folkkategorie gehört.

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The O’Reillys and the Paddyhats – Sign of the Fighter (2017)

The O’Reillys and the Paddyhats – Sign of the Fighter (2017)

Das war für mich die Überraschung 2016 – The O´Reillys and the Paddyhats hauen im Februar „Sign of the Fighter“ raus. Das dritte Studioalbum kommt gerade mal 1o Monate nach „Seven Hearts, Seven Souls“. Böse gesprochen könnte man sagen, da will es einer wissen, aber ich war erfreut und gespannt zugleich, als mich die Promocopy kurz vor Weihnachten erreicht hat. Schließlich sind die Paddyhats eine der agilsten und professionellsten Celtic-Punk und/oder Rockbands die die deutsche Szene zu bieten hat. Also fahre ich am 23ten Richtung mit der Bahn nach Köln und aus den Kopfhören tönt „Sign of the Fighter“.

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