Seamen ~ Walk The Plank (2008)

Weiter geht es mit der Seemannsromantik. Gleich nach der Reise mit den Zydepunks ans Ende der Welt, nehmen uns die Seamen mit an Bord. Im Gepäck sind diesmal weniger internationale Klänge, dafür aber ein klares Bekenntnis zu Traditionals.

Ein fetziger und schneller Sound, eine reichhaltige Instrumtierung und die verrauchten Stimmen machen das Album rund um gesund! Wenn Du das Album nicht magst, stehst Du auf der Planke und wirst den Haien zum Fraß vorgeworfen…

Immer wieder wechseln die Rhythmen und Instrumente. Die vier Musiker aus Berlin spielen auf Geige, Mandoline, Bouzouki, E- und akustische Gitarre, Whistles und Mundharmonika und verschiedene Rhythmusinstrumente.

Mit einer stimmungsvollen Interpretation von Nancy Whiskey hat das Album einen ganz starken Opener. Danach fällt Medicine Bow ein bisschen aus dem Rahmen, da wollten alle mal richtig in die Saiten hauen. Anschließend sind sie so erschöpft, dass sie „bring me whiskey, bring me beer“ in Is This Bar Open Till Tomorrow fordern.

Abgefüllt bis oben hin suchen sie nach dem „Pair Of Brown Eyes“ in einer herzzerreißenden aber nicht kitschigen Version des Pogues Songs.

Dance The Storm könnte auch in einem Western gespielt werden. Das Lied entwickelt zum Ende eine Dynamik, dass man froh ist, die Musiker haben die Aufnahme heil überstanden.

Mit Hog-eye man wird es dann wieder etwas ruhiger, die gute Stimmung bleibt.

Als dann Leaving Liverpool erklingt, könnte man meinen, das Album sei gleich zu Ende, aber weit gefehlt. Wir sind erst bei 7 von 12.

We will not be Lovers zeigt die Seamen dann doch wieder etwas anders. Diesmal wollen die E-Gitarren geprügelt werden und die Gesangsabteilung versucht eine Bewerbung für das nächste Wacken Open Air.

Has anybody here seen Hank? Is klar, das war wahrscheinlich der Produzent, der sich nach dem vorherigen Song vom Acker gemacht hat oder das Modell auf dem Cover war echt. Wieder da angekommen, wo sie wirklich stark sind, bei der gemäßigt verstärkten Interpretation mit Pub-Atmosphäre, liebe ich das Album wieder: The Fields of Athenry im Chor und anschließend Boney Was A Warrior.

Mit All My Way Ireland geht das Album eben so gut wieder ab, wie es begonnen hat.

Wie alle echten Seemänner halten sich auch die Seamen an keine Regeln und lassen die Reise zu einem Abenteuer werden, dessen Ausgang nicht kalkulierbar ist.

Haben Sie ihn nun geschubst oder war es nur eine Mutprobe?

Tracklist

  • Nancy Whiskey
  • Medicine bow
  • Is this bar open ‚till tomorrow
  • Pair of brown eyes
  • Dance to the storm
  • Hog-eye man
  • Leaving of Liverpool
  • We will not be lovers
  • Has anybody here seen Hank
  • Fields of Athenry
  • Boney was a warrior
  • All my way Ireland


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