Daimh – Tuneship (2013)

Dàimh (“daiw” ausgesprochen) kommen aus der Gegend von Lochaber in den Highlands und meinen es ernst mit der gälischen Tradition. Natürlich sind Dudelsackklänge zu hören, neben Fiddle, Whistle, Mandola/Banjo und Gitarre. Einige Gäste sorgen für einen noch volleren Sound.Die Band ist bereits fünfzehn Jahre zusammen. Tuneship ist ihr fünftes Studioalbum, aber das erste mit Sänger und Piper Griogair Labhruidh. Mit seiner sehr traditionell orientierten Art zu singen setzt er einen deutlichen Akzent.

Wie es der Albumtitel nahelegt, überwiegen unter den zehn Titeln die Instrumentalstücke, mit Engagement und Raffinesse, aber ohne große Posen gespielt. Die Tunes sind wie Stormy Hill recht eingängig. Das Ganze ist eher eine ruhige Angelegenheit. Refrains zum Mitsingen würde man vergeblich suchen, der Ansatz ist folkig – bodenständig. Das Richtige, um einen Landschaftsfilm aus den Highlands zu unterlegen.

Daimh waren bereits in Deutschland unterwegs, wie an ihrem Video aus dem Plauener Malzhaus zu sehen. Und Stimmung gab’s da offensichtlich auch. Ob das bereits als „Gaelic Supergroup“ bezeichnete Quintett mit seinem introvertierten Stil den Kontinent erobern kann, bleibt noch abzuwarten.

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kuec

Für celtic-rock.de schreibe ich seit 2008. Meine Instrumente sind Geige, Gitarre und Bass.

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