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Trailhead ~ The Road to Salamanca (2009)

Obschon weder Titel, noch graphische Aufmachung oder Sound es vermuten lassen, handelt es sich bei Trailhead um den Berliner Tobias Panwitz, der 2009 sein erstes Album auflegte: The Road to Salamanca. Nach einem Jahrzehnt des Weltreisens kehrte Panwitz zurück nach Berlin und eröffnet mit seinem Silberling eine musische Marschrichtung, die erklärtermaßen zwischen den Beatles, Neil Young, Crowded House und vor allem seinen zahlreichen Begegnungen und Impressionen von einem freien und ungebundenen Leben ihren Weg in den Gehörgang sucht.

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Whiskey in the Jar

Sturmfest und populär wie die Cliffs of Moher an der irischen Westküste, die Nummer 1 aller irischen Lieder in der Folk- und in der Rock-Welt.  Die unwiderstehliche Verbindung von Räuberballade und Trinklied ist um die Welt gegangen. Die Ursprünge des Songs sind nicht mehr eindeutig nachzuweisen. Man kann aber davon ausgehen, dass Whiskey in the Jar bereits vor 200 Jahren weit verbreitet war. Die eigentliche Handlung hat Züge einer Ballade, Raub und Gefangenschaft waren seit urdenklichen Zeiten beliebte Themen.

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E3 The Acoustic Trio ~ live (2010)

Musik mit akustischen Gitarren muss nicht unbedingt Folk sein. Was E3 in ziemlicher Perfektion machen, ist eher als Pop amerikanischer Prägung zu bezeichnen, wobei sie auch Blues und Bluegrass zu ihren Einflüssen zählen. Aber wozu nach passenden Schubladen suchen. Das Sound-Konzept ist denkbar einfach: drei konzerterprobte Solisten an den Gitarren, dazu kraftvolle dreistimmige Gesangssätze und hin und wieder ein Mandolinen- oder Saxophon-Solo. Hier sind hörbar Profis am Werk.

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Dropkick Murphys ~ Going out in style (2011)

Spätestens seitdem die Dropkick Murphys mit dem Song „Shipping Up to Boston“ auf dem Soundtrack von Martin Scorseses’ Kinohit „The Departed“ vertreten waren, ist die Bostoner Band auch in der breiten Masse keine Unbekannte mehr. In den Punk- und Irish Folkpunk-Kreisen zählen sie sowieso zu den Erfolgreichsten und haben mitunter das treueste Publikum weltweit.

Das Coolste aber, was es über die Band zu berichten gibt, ist die Tatsache, dass sie bei jeder Bostoner Sportmannschaft eine Mitgliedschaft auf Lebenszeit haben; waren sie zumindest der Sage nach nicht unerheblich an den Erfolgen u.a. der „Boston Red Sox“ (Baseball) oder der „Boston Bruins“ (Eishockey) beteiligt (nicht spieltechnisch aber wie sie mit ihrer Musik die Spieler und Zuschauer gepusht haben und Selbstbewusstsein zurückgaben). Sie sind somit wesentlicher Bestandteil der Bostoner Sportszene.

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Tribut an Ougenweide ~ Minne, Rock und Zaubersprüche (2010)

Ein außergewöhnliches Projekt, das zwar unseren keltischen Bereich nur indirekt berührt, aber für jeden Folk-Rock – Fan von Interesse sein sollte. Zum 40-jährigen Gründungsjubiläum von Ougenweide haben sich18 Formationen zusammengetan, um auf einer CD und einer EP Titel der legendären Minnerocker neu zu interpretieren. So ergibt sich ein Überblick über die aktuelle Mittelalterszene, ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Die Beiträge kommen aus dem gesamten Genrebereich, von den Rockern In Extremo bis zu Ensembles des feinen akustischen Minnegesangs. Die Anregung stammte von Kulturmanager und Musikjournalist Dr. Lothar Jahn. 

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Will Tun & The Wasters – A year Wasted (2010), EP

folk punk extraordinaire!!

“ Will Tun & The Wasters” kommen aus Reading, England und machen äußerst melodischen akustischen Folkpunk ohne E-Gitarren. Das alles klingt sehr frisch, fröhlich und verspielt. Der Gesang erinnert an die frühen Libertines, unschuldig und echt Indie.

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Madison Violet ~ No fool for trying (2009)

Madison Violet ist ein Duo aus Kanada, bestehend aus Brenley MacEachern und Lisa MacIsaac. Nachdem sie sich in den letzten zehn Jahren durch fleißiges Touren bereits einen Namen in der Szene machen konnten, sorgen die beiden talentierten Frauen mit ihrem aktuellen Album „No fool for trying“ dafür, dass ihre musikalische Botschaft weiter in die Welt getragen wird.

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SieGra ~ Memories of the Stone (2010)

Die im 17. Jahrhundert entstandene Synagoge in Wlodawa – an der Grenze zu Polen, Weißrussland und der Ukraine –  inspirierte die drei Musiker von SieGra, die nur bei einem Titel gastmusisch unterstützt wurden, zur Produktion des Albums Memories of the Stone. Nach eigenen Angaben war dabei die in der Synagoge spürbare Intimität und Einheit von Vergangenheit und Gegenwart ein maßgeblicher Ansporn.

Um mit offenen Karten zu spielen, sei gesagt, dass Freunde des typisch-okzidentalen Folks und seinen zumeist offbeat- und rifflastigen Unterarten, bei dem 19-titligen Silberling wenig Freude haben dürften, wenn sie musisch borniert an Memories of the Stone gehen.

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Across the border ~ The best so far 1991-2010 (2010)

Across the Border war eine der ersten Bands, die mich zum Folk-Punk brachten. Die eingängigen Melodien mit teilweise politischen Texten haben mich sozusagen in meiner Jugend begleitet und ich habe nur gute Erinnerungen daran. Deshalb muss man es mir verzeihen, wenn ich bei der dieser Rezension etwas in Nostalgie verfalle. Die mir vorliegende Scheibe „The best so far 1991-2010“ ist nicht weniger als ein musikalischer Rückblick auf die Geschichte der sympathischen Band aus Remchingen.

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The Real McKenzies ~ Shine Not Burn (2010)

Die Real McKenzies akustisch? Am Anfang fand ich diese Vorstellung eher befremdlich. Was würde mich da erwarten?

Nach dem Interview und den Erzählungen von Marcel aus dem Jahr 2008 sowie den mir bekannten Alben fast unvorstellbar. Und dann auch noch Live?

Als ich den Silberling das erste Mal in mein Autoradio steckte war ich richtig gespannt und erwartete nichts großes. Die Vorbehalte überwiegten und von außen hatte mich die CD auch nicht in die Stimmung versetzt nun etwas besonderes zu erleben. Doch ich täuschte mich.

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