Celtic Rock Night die 8.! Sydney, Boston und Arnsberg – Ein Rückblick

Eigentlich könnte ich jetzt einen Link zum Artikel vom letzten Jahr posten. Oder einen zu den anderen Jahren, denn die Celtic Rock Night in Arnsberg ist für uns von Celtic-rock.de zu einer Art Tradition geworden. Zwar wechselt jedes Jahr der Hauptact, aber der Rest ist immer das Gleiche – eben Tradition. Doch ganz so ist es diesmal nicht gewesen. Denn die Geschichte zur Celtic Rock Night startete für mich schon im Januar, als Mickey Rickshaw auf Akkustiktour in Deutschland waren und Lanze von Muirsheen so begeistert, dass er wissen wollte, was es braucht, damit die komplette Band zur Celtic Rock Night kommt. Also haben sich die Irlandfreunde Leverkusen mit Muirsheen Durkin zusammengetan, um mehrere Konzerte auf die Beine zu stellen, damit sich für Mickey Rickshaw der Flug auch lohnt. Logisch für uns, dass wir auch möglichst viele Auftritte rund um das letzte Novemberwochenende anschauen wollten. Los ging es am Freitag im Sojus7 in Monheim, dass für mich insofern etwas Besonderes war, weil mein Vater sich in den Kopf gesetzt hatte, mitzukommen. Er ist immerhin 72, aber er hatte die Bostoner im Notenschlüssel gesehen und wollte deshalb unbedingt dabei sein. Auch der Hinweis, dass sie jetzt verstärkt spielen würden, konnten ihn nicht aufhalten. Also sah er sein erstes Punkkonzert und mochte es. Wer hätte das gedacht?!

Am Samstag Nachmittag ging es dann auf nach Arnsberg, um neben den Bostoner Jungs mit The Rumjacks aus Australien eine weitere Band Zugast sein sollte. Leider musste ich mich allein auf den Weg machen, denn daniels hatte sich die erste Wintergrippe eingefangen. Da diesmal drei statt zwei Bands spielten, startete die Celtic Rock Night früher als gewohnt und Muirsheen Durkin lieferten als Opener auch ein kompakteres Set als gewöhnlich ab. Dadurch kam aber auch ein höheres Drucklevel in den Auftritt. Die perfekte Einstimmung auf den zweiten Auftritt von Mickey Rickshaw, die mit einer leicht veränderten Setlist an den Start ging und auch eine der druckvollsten und schnellsten Bands in der Geschichte der Irish Nights gehörten.

Das Ende dieser Nacht läuteten dann The Rumjacks mit einem souveränen Auftritt ein. Seit ihr Sänger Frankie McLaughlin aus dem Knast raus ist, haben die vier Australier einen Lauf und spielten sich in die Herzen der Celtic-Punk Szene. Und diesen Platz wollen sie offensichtlich nicht wieder hergeben. Der Abend verlagerte sich dann zunehmend in den Backstagebereich und damit sind wir dann wieder bei der Tradition angekommen. Wie gut, das frakru den ganzen Abend fotographisch begleitet hat und sich somit alle Daheimgebliebenen einen eigenen Eindruck von dem Abend gewinnen können. Bleibt mir nur noch abschließend zu sagen: Danke Muirsheen Durkin für die Einladung und wir sehen uns im nächsten Jahr.

Muirsheen Durkin

Mickey Rickshaw

The Rumjacks

Weiter Bilder unter www.photographie4u.de

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