Menü

Paddy McHugh and the Goldminers EP (2011)

Paddy McHugh and the Goldminers

Ich war auf der Autobahn in Richtung Hamburg unterwegs, als ich die CD das erste Mal in ihrer Pracht gehört habe. Ich hörte Country? Nein, ganz so ist es nicht! Die CD bietet auch einige andere Facetten, als nur Country.

 Paddy McHugh and the Goldminers sind mit der australischen Country-Musik groß geworden. Sie stammen alle von der Ostküste Australiens und gründeten sich im Januar 2011. Der vorliegende Silberling ist ihre Debüt Scheibe. Die aktuelle Besetzung der Band ist wie folgt, Paddy McHugh (Gesang, Gitarre), Mike Hennessy (Banjo, Gesang), Paul Vidler (Gitarre), Glen Russell (Bass) und Kevin “ Kev “ James (Drums). Paddy McHugh ist ein talentierter und einzigartiger Sänger. Er war im Land unterwegs und hat Straßenmusik gemacht. The Goldminers haben eine eigene Individualität und Stil. Man tat sich zusammen und ist nun eine verschworene Gemeinschaft. Ich glaube Paddy McHugh and the Goldminers haben ein unglaubliches Potenzial und werden es weit bringen. Das spricht auch für ihre guten live Auftritte, wo man merkt, dass es eine aufstrebende Band ist, mit einer großartigen Zukunft.

weiterlesen […]

The Sally Gardens ~ Airborne … (2010)

Airborne
Airborne

Gemäß der optischen und titelgebenden Ankündigung geht es auch akustisch zu. Die ersten Sekunden des Albums sind ganz dem Propellergeräusch eines startenden Lufteroberers gewidmet. Konzeptalben sind, so sie sich nicht allgemeinen Themenfeldern umherschweifen,  wie bspw. das spätestens seit Jack Sparrow zum Plakativum degradierten Seefahrtsmotiv, dem Problem ausgesetzt, dass entsprechender Stoff zur Verarbeitung gefunden werden muss.

weiterlesen […]

Murder the Stout ~ Troosers EP (2011)

Murder the Stout, 2004 Houston/ Texas ins Leben gerufen und 2010 gab es einen Neustart. Der einzige Überlebende der Altbesetzung ist der gebürtige Schotte Hugh Morrison (Gesang / Squeezebox), dazu haben sich Kevin Murphy (E-Gitarre, Bodhran, Gesang), Johnny Rioux (Bass, Mandoline, Gesang), David Schaefer (Whistles, Flöte), Marcus Hollar  (Gitarre, Banjo, Gesang), Neil DuFour (Gitarre, Mandoline), Paul […]

Lisa Cuthbert ~ Obstacles (2010)

blankDie Musik von Lisa Cuthbert versprüht ungefähr so viel Optimismus wie der schwarze Luftballon vom Coverfoto. Die Singer-Songwriterin, die aus Dublin stammt, zelebriert Melancholie auf hohem Niveau. Sie schreibt sehr persönliche Texte und hat eine Stimme, die unter die Haut geht. Lisa begleitet sich auf dem Klavier oder E-Piano und schafft wunderschöne musikalische Momente. Sie passt nicht in unsere sonstigen Kategorien, zeigt aber, auf welch unterschiedliche und spannende Arten sich Musik aus Irland weiter entwickelt.

weiterlesen […]

The Pubcrawlers / The Outsiders ~ Vintage Brews & Punkabilly Blues (2012)

cover the pubcrawlers & the outsidersGrüne Großstadt-Leprechauns auf einem Pritschenwagen treffen betollte Elvisverschnitte und hübsche Mädchen in Pettycoats in pinkem Cadillac. So stellte ich es mir vor, als ich erstmals in das gemeinsame Album der Pubcrawlers und der Outsiders hineinhörte. Da es sich um MP3s handelte, musste ich es mir vorher auf eine Scheibe brennen, da mein kleines Vehikel keine Möglichkeit hat diese abzuspielen. Es wurde zu einem besonderen Erlebnis.

weiterlesen […]

Circle J ~ Diggers (2012)

diggers - circle jDie Niederländer setzen pünktlich zur Freiluftsaison eine Duftmarke. Nach dem letzten Longplayer Weekend Warrior (2010)  diesmal mit einer 5 Track EP. Unter dem Namen Diggers veröffentlichen sie ein kleines, feines und abwechslungsreiches Stück Folkpunk.

Los geht es mit The Legend of Robert Morgan und Diggers. Da wird Alarm gemacht und in die Saiten gehauen. Zwischendurch kann man dann bei Like The Weather ein bißchen durchatmen und Luft holen. Hier werden im Hintergrund die Dudelsäcke endlich mal wieder hörbar, die auf den Konzerten immer einen Eyecatcher darstellen. Nicht zuletzt, weil es eine Frau (Marianne) ist, die für diese Töne sorgt.

weiterlesen […]

Revelling Crooks ~ Santa Rosalia (2012)

Santa RosaliaEs gibt Silberlingnachschub von den zechenden Halsabschneidern, die mit Santa Rosalia14 Titel aus dem Studio nachlegen. Erneut gehen die MusikerInnen mit polyglottem Multikultipluralismus ans musische Tagwerk. So ertönen englische, französische, italienische, jiddische aber auch deutsche Texte, so dass sprachaffinen Hörern das Herz aufgehen sollte. Anders als bei Speedfolk Live, das 2009 erschien, geht es beim neuen Album rhythmisch gemäßigter daher. So erklingt der namensgebende Titel zwar in gewohnt dichter Off-Beat-Manier, indes funnel of love feinen Country-Sound anbietet. Es sollte also auch der herzschlagruhigeren Generation möglich sein, sich den Takten der Musik zu ergeben und zu schwofen.

weiterlesen […]

Lexington Field ~ Poor Troubled Life (2012)

Heute hab ich die nunmehr 4. Veröffentlichung der wunderbaren „Lexington Field“ zu rezensieren. Poor Troubled Life ist der Name dieses Silberlings und enthält 6 Tracks die wie ich erwartet habe Spaß machen. Die Band macht dort weiter wo sie mit der letzten Scheibe aufgehört haben. Schön rotziger Folkpunk mit schnellen Gitarren, genau diese Mischung die […]