20 Jahre nach ihrer Bandgründung und vier Jahre nach dem letzten regulären Studioalbum („Off the Leash“), haben The Real McKenzies wieder die Segel gehisst, um in See zu stechen und die kanadischen Dudelsackpunker mit schottischen Wurzeln haben ihr Boot wieder voll auf Kurs gebracht. Sie segeln durch stürmische, als auch ruhige Gewässer und geben das Steuer nicht aus der Hand. The Real McKenzies sind wieder da und zwar so, wie alle sie mögen: folkig, punkig, rockig. Mit „Westwinds“ haben The Real McKenzies es geschafft, die hohen Erwartungen zu erfüllen. Es wimmelt nur so von melodischen Riffs, eingängigen/ mehrstimmigen Vocals und feinen Dudelsack-Tunes.
The Flying Toads ~ in Stitches (2010)
The Flying Toads (die fliegenden Kröten) kommen aus Großbritannien und zu ihnen zählen Val Marciandi, Brian Hirst, Keith Whiddon und Erik Faithfull. Um die CD zu produzieren, hat man sich Gastmusiker geholt und das sind Michael Probert und Mal Simms. Alle in der Band spielen mehrere Instrumente. Sie spielen traditionelle Melodien, Lieder und Musik aus Irland. Das reicht von bekannten Liedern bis hin zu lyrischen Balladen. Dazu kommen Reels, Jigs und Polka-Tunes. Ich war sehr gespannt auf die CD und legte sie auch gleich ein.
The Bad Rats ~ Broke EP (2012)
Heute habe ich die 3 Song EP der Bad Rats hier. Zügiger Folkpunk im Stil den ich persönlich mit „The Go Set“,“ Smokey Bastard“ oder „Fiffin Market „vergleichen würde.
Mir gefällts auf jeden Fall, nur leider sind es zu wenig Songs. Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt wann ein komplettes Album der 7 köpfigen Band zu hören sein wird. Und ich hoffe dass ich das dann auch wieder zur Besprechung bekomme. Denn auch wenn diese EP viel zu kurz ist hats ausgereicht um mich neugierig und gespannt auf neues Liedgut zu machen.
Cúl na Mara ~ As we went out (2012)
Cúl na Mara, was für ein Name. Der zergeht einem auf der Zunge und kommt aus dem Gälischen und bedeutet übersetzt „Winkel im Meer“. Der Name widerspiegelt sich auch auf dem Cover: Eine alte Ruine am einsamen Strand. Um die Ruine sind sanfte grüne Hügel. Aus meiner Reise durch Irland habe ich noch ähnliche Bilder im Kopf.
Celtica Pipes Rock – Oceans Of Fire (2012)
Celtica Pipes Rock, so nennen sich die Damen und Herren aus Österreich, deren Album ich euch heute an Herz legen möchte. Als Celtic Rock beschreibt die Band selbst ihren eingeschlagenen Stil. Ich persönlich höre da noch eine Prise Celtic Metall raus.
Vergleiche möchte ich mit den schottischen Red Hot Chilli Pipers oder den ebenfalls aus Österreich […]
Lokal Heroes ~ To Be Continued … (2011)
Als ich die CD bekam und ich sie in meinen Händen hielt, schaute ich sie mir an. Cover erst mal überflogen und habe gleich auf die Rückseite geschaut. Nach dem Lesen der Trackliste war die Neugier, auf die CD schon gestiegen, aber ich schaute mir noch mal das Cover an und ich musste schmunzeln. Liene Sejane ist dort mit einer Querflöte zu sehen und mein erster Gedanke war: Jethro Tull! Die haben ja auch mit der Querflöte gearbeitet und waren in meiner Jugend eine große Nummer. Das hat mich dann auch bewegt, die CD gleich in den Player zu legen.
The Lagan – Work away
Heute darf ich euch die 3 Song-EP der 7 Londoner, die sich The Lagan nennen, vorstellen. Work Away heißt dieser Tonträger und gespielt wird schöner Folk-Punk.
Gefunden hatte man sich in einer Kneipe und beschloss nach jeder Menge Guiness eine Band zu gründen um in dunklen Kneipen für ein paar Bier und etwas zu essen zu […]
The Langer’s Ball ~ The Devil Or The Barrel (2012)
Das Irish Folk Duo „The Langer’s Ball“, aus St. Paul (Minnesota), USA haben sich vergrößert: Derek Jaimes (ex-Wild Colonial Bhoys) spielt die Drums, Drew Miller (Boiled in Lead) den Bass und Trevor Jurgens die E-Gitarre. Das neue Werk “The Devil or the Barrel” klingt damit reifer und fügt sich dadurch nahtlos in die Paddyrock-Szene ein. […]
The Borderers – Tales of Love & Loss + Rise Up! (2011)

„Tales of Love & Loss“ eröffnet mit You’re My World, das eher einem Spiritual denn dem intuitiven Verständnis von Celtic-Music entspricht. Stilistisch unfestgelegt setzen sich beide Silberlinge fort. Die Hauptgesichter der Band stellen Alex (Gesang) und Jim (Gesang, Gitarre, Keyboard, Mandoline, usw.) dar. Beide setzen mit dem Doppelalbum eine künstlerische Erinnerung. Diese gilt zum einen der Mutter von Jim, die 2011 verstarb, vor allem aber ihrem Sohn Rowan, der im Jahre 2010 „den Kampf gegen seine Depression verlor“. Ihm ist eine Seite des Covers gewidmet und hinterlässt schon vor dem Hören einen melancholischen Beigeschmack. Dies im Hinterkopf, eröffnet You’re My World erstaunlich optimistisch und weist die Verarbeitung der zu Erinnernden als Prozess des leid- aber auch freudvollen Zurückholens aus.
The Band From Rockall (2012)
Runrig in neuem Gewand? Die beiden Brüder Calum und Rory Macdonald, Gründer von Runrig, ließen sich im Songwriting schon immer von ihrer Heimat inspirieren – so auch bei ihrer neuen Platte, „The Band From Rockall“, dem Soloprojekt von dem die Beiden so lange träumten.