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Craic ~ What keeps me here (2010)

Die ersten hundert Gigs haben Craic gespielt, ohne eine eigene CD anbieten zu können. Jetzt liegt die erste Scheibe des 2006 gegründeten Trios vor. Craic sind eine Live-Band mit Ausstrahlung, das weiß jeder, der sie beispielsweise in der Balver Höhle gesehen hat. Es ist ihnen recht gut gelungen, ihre Qualitäten auf Tonträger einzufangen, obwohl es sich um eine „Wohnzimmeraufnahme“ handelt. Die wurde 2010 von Gerd Neumann (Five Alive O) gemacht.

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Irish Stew of Sindidun ~ New Tomorrow (2011)

Nachdem ich schon begeisterter Fan der ersten beiden Alben „So many Words“ und „Dare to Dream“ bin, freue ich mich ganz besonders jetzt das 3. Album der 6 Belgrader besprechen zu dürfen. Die Rede ist von den fantastischen „Irish Stew of Sindidun“. Sonst bin ich ja eigentlich der eher punkbegeisterte Celtic-Fan, aber diese Band hat’s […]

Drink Hunters ~ With my Crew (2011)

Heute dreht sich das Album der spanischen Drink Hunters in meinem Player. Und sie dreht sich schnell, Folkpunk wie ich ihn liebe. Inspiration finden sie bei den Dropkick Murphys, Real McKenzies, Rancid, NoFX oder Pennywise um einige zu nennen. Diese Mischung klingt super und beschreibt dieses Machwerk perfekt. 13 schnelle, rotzige Songs aneinander gereiht, so […]

McMontos ~ Fancy A Foursome (2011)

Mit fast 200 Auftritten im In- und Ausland haben sich die McMontos aus Nürtingen einen Ruf als gute Live-Band erarbeitet. Daher ist es konsequent, dass die vier aus Schwaben das aktuelle Album zwar im Studio, aber „wie live“ eingespielt haben. Die Band baut zu Recht auf ihre dynamische Präsentation, verzichtet auf Multitracking – Effekte und hat zwölf Titel eingespielt, die einem Konzert-Erlebnis sehr nahekommen.

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The Popes ~ New Church (2012)

1994 von Shane MacGowan gegründet um sein Album „The Snake“ aufzunehmen, ich rede hier von den Popes. Die Jungs mit denen der gute Shane musizierte als er bei den Pogues ausstieg. Das nunmehr 4. Album der Band habe ich jetzt hier vor mir liegen. The Church heißt das gute Stück und beinhaltet 14 Songs feinstem […]

Paddy O’Brien ~ The Sailor’s Cravat / Mixing the Punch (2011)

blankvon unserem Gastautor Thomas Hecking

Mit zwei kurz hintereinander  produzierten  Alben erfreut Paddy O´Brien die Freunde Irischer traditioneller Musik. Der in den USA ansässige Ire Paddy O´Brien gilt als wandelnder Speicher von mehr als 4000 Instrumentalstücken  und als Meister auf dem Button-Accordion. Seine Freunde auf „Sailor´s Cravat“ sind der Fiddler Tom Schaefer, der Bouzouki-Spieler Paul Wehling und Paddy´s Frau Erin Hart, die drei traditionelle, unbegleitete Lieder singt.

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Deep End of the Ford ~ An Táin (2010)

An TainHört man in den jüngsten Silberling der Folk-Avant-Gardisten, Deep End of the Ford (DEOTF), muss man konsterniert feststellen, dass diese Facette des Folk viel zu wenig Beachtung geschenkt wird. Angebot und Nachfrage scheinen sich bei dieser Form der sonstigen Unterhaltungsmusik jedoch in Grenzen zu halten. Hört man allerorts Off-Beat-wütigen Brüll-Folk, traditionelle Schunkelfolklore mit verstimmten Instrumenten oder Vierkopfbesetzungen, die erst unlängst zu den Instrumenten griffen, bietet An Táin den schwersten und diffizilsten Hörgenuss, den Celtic Rock mir bisher geboten hat.

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Plattrock ~ A little cup of sausagewater (2012)

Cover Plattrock SausagewaterEin paar Tage bevor sie einen Levellers-Support-Act in der Münsteraner Sputnikhalle spielen sollten, hatte ich die Ehre ein paar Zeilen über die neue CD einer Band mit 30 Jahren Geschichte zu schreiben. Sie begannen Musik zu machen, als ich noch heimlich die Roland Kaiser Cassetten aus dem Regal meiner Mutter geklaut und falsch in den Recorder eingeschoben habe.

Los geht es mit dem Röhren eines Hirschs, Elchs oder sonstigen Getiers. Matthes möge mir verzeihen (und vielleicht hier aufklären), dass ich mich im Jägerjargon nicht so zu Hause fühle, bevor dann ein echtes musikalisches Potpourri aus den Lautsprechern schallt. Beim ersten Hören kommt es mir vor wie Filmmusik deren Story ich noch nicht kenne.

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The Logues ~ Tough at the Bottom (2011)

Tough at the Bottom
Tough at the Bottom

Gleichwohl sich auch nicht-alkoholische Themen auf dem Elf-Titel-Silberling, Tough at the Bottom, wiederfinden, spricht doch das Gros der Lieder auch ohne gediegene Englisch-Kenntnisse eine recht eindeutige Sprache. Nomen est omen – trifft hier also par axcellence zu. Und wirft sich mit dem Cover auch gleich angemessen in Schale. Doch ist der Alkoholkonsum nicht vordergründiges Thema, sondern vielmehr eine beinahe notwendige Begleiterscheinung durchzechter Nächte. Bietet das Frontbild noch die feste Hand um das Whiskeyglas, wird dem Hörer und detailsuchenden Coverbetrachter auf der Rückseite die Konsequenz eines Auftrittes von The Logues: Ein bedauernswertes Pony fährt einen Bierbauch-präsentierenden und einzig in Unterwäsche befindlichen Musikus über einen steinigen Weg. Eine Band also, die allein durch ihre optische Präsenz Spaß und ausreichend ironische Elastizität vermittelt.

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Seth Lakeman „Tales from the Barrel House“ // mit Gewinnspiel

blankHandwerk hat goldenen Boden. Dieses altehrwürdige Sprichwort passt als Leitmotiv vortrefflich auf das vorliegende Werk. Weniger, weil Seth Lakeman alle Songs seines nunmehr sechsten Soloalbums im Alleingang aufgenommen und produziert hat, sondern viel mehr, weil „Tales from the Barrel House“ ein prächtiges Konzeptalbum ist, bei dem der preisgekrönte Folkmusiker aus Devon seine geschichtsträchtigen Songs rund um vornehmlich handwerkliche Berufsgruppen gesponnen hat.

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