Wir sollten mit Kritik nicht sparen, meinte die Band, die fünfzehn wurde. Doch darf man Geburtstagskinder überhaupt kritisieren? Andererseits sei uns der Wunsch der fünf wackeren Musiker natürlich Befehl! Hier kommt es also, unser Gutachten der Jubel-CD, mit dem schlichten, aber sinnigen Namen „15″.
„Hey was soll das denn heißen?„. „Hm, stell Dir vor Du bist in Irland und überall um Dich herum ist die Zeit stehen geblieben. Keine Hektik in der Stadt, kein Verkehr, kein Fluglärm, nichts dergleichen. Stattdessen überall Natur. Lange Wege und Straßen und unendliche Landschaften. Plötzlich vor Dir eine Kreuzung: Hier links abbiegen! Turn Left At The Dog!, hat sie gesagt“. So irgendwie habe ich versucht meiner 11-jährigen Tochter auf Rückfrage den Titel dieser CD zu erklären. „Der Hund ist immer um diese Zeit da. Die Menschen und die Tiere haben hier ihre festen Plätze in der Natur und der Zeit„.
Die Romanfigur „Amelie“ macht mit Manu Chao eine Party und Gogol Bordello ist auch eingeladen. Die entsprechende Musik liefern die Zydepunks aus New Orleans mit ihrem zeitlosen Cajon-Irisch-Bretonisch-Klezmer-Slawischen-Soundmix oder auch romantischen Gypsiepunk.
Mit ‚Singing for Joe‘ legte die sechsköpfige Band Brian aus Stuttgart 2006 ihre erste CD mit voller Spielzeit vor. Dies heißt jedoch nicht, dass man neu im Geschäft ist. Die Wurzeln der Band reichen bis in die Achtziger zurück. Verwendet d.h. remastered wurden auch ältere Aufnahmen ab 1993.