Tir Nan Og – From the Gallows (2018)

Wenn Ihr nur Wert auf eine Kurzkritik des neuen Tir Nan Og Albums „From the Gallows“ legt, kann ich nur sagen: „Kaufen“!

Kleines Problem: aktuell ist das Album trotz CD Release Party am 17.11.17 leider erst ab dem 12.01.18 erhältlich. Ein Vorteil ein Celtic-Rock Redakteur zu sein ist es, dass man ab und an ein Album auch vor der Veröffentlichung in die Hände bzw. Ohren bekommt. :-)

Das neue, fünfte Album der sechs Musiker aus Zentralbayern ist für meine Ohren schon mal ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk. Mit „From the Gallows“ geht die Entwicklung von Tir Nan Og einen Schritt weiter. Es kommt mehr düsterer und aggressiver Rock zum Folk hinzu. Musikalisch hat sich die Band enorm weiterentwickelt. Mit Querflöte und Dudelsack sind auch neue Instrumente dazugekommen und die Neueinsteiger in der Band tragen dabei ihren Teil zum neuen Sound bei.

Sarahs Rockröhre gibt hier ihr Debut, bereichert die mehrstimmigen Gesangsparts und macht ordentlich Druck. Andi bläst mit Dudelsack und Whistles zum Angriff, was sich perfekt in den Sound von Tir Nan Og einfügt und das Label „Celtic-Folk-Rock“ noch deutlicher prägt.

Die CD enthält elf Songs aus eigener Feder, deren Abwechslungsreichtum nichts zu wünschen übrig lässt. So fiel es mir diesmal besonders schwer nur drei Stücke für unser Radio auszuwählen. Meine Favoriten sind aber dann „O’Hanlon’s Last Words“, „Firestorm“ und „Shaun O’Malley“.

Als Bonus gibt es noch das Lied, mit dem sich die Band traditionell an jedem Konzert-Abend verabschiedet: „Wenn ich tot bin“ von Luna Luna. Und als wenn das noch nicht genug wäre, gibt es obendrauf noch zwei Tir-Nan-Og-Cover-Songs, geschmettert von zwei meiner Lieblingsbands von Nobody Knows und den Killkenny Knights.

Da die CD erst nächstes Jahr erscheint, ist sie leider noch nichts für unsere Wahl der CD des Jahres 2017. Also bewahrt Eure Geschenkgutscheine von Weihnachten gut bis zum 12.01.18 auf, die CD ist auf jeden Fall den Kauf wert. Mein Wunsch ist es jetzt nur noch, die Band mit dem neuen Programm auch im hohen Norden live erleben zu dürfen.

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