Wenn ich auf der Webseite einer Band unter „Einflüsse“ folgende Namen finde: „Flogging Molly, Dropkick Murphys, The Tossers, The Pogues, The Dubliners, Flatfoot 56 und The Gaslight Anthem“, dann kann die Musik nicht so verkehrt für meine Ohren sein.
The Horslips – Trouble with a Capital T
Die Horslips waren die Band, die den Rock nach Irland brachte – und ihn mit der musikalischen und der Legenden – Tradition der Grünen Insel verband. Zwischen ihrem Schritt ins Profilager 1972 und der Auflösung 1980 müssen die Fünf in fast jedem irischen Dorfsaal gespielt haben. Ihr Einfluss auf die eigene Generation ist nicht zu überschätzen. Mehr dazu ist in einem Bandporträt aus unserem Archiv nachzulesen.
The Bloody Seamen – Ahoy Motherfucker (2013)
Die Bloody Seamen nennen sich selbst „Pittsburgh’s First Pirate Rock Band „. In ihrer Musik kommt einiges zusammen: Wir lassen AC/DC und die Dropkick Murphys zusammen auf einem Dreimaster spielen, vorher haben wir Ihnen aber eine gehörige Portion Rum und Seewasser eingeflößt und die Klamotten gewechselt.
Hart, verrückt und sich selbst nicht ganz ernst nehmend. Coole […]
Reel It In – The Wishing Wife
Eine weitere Band, die im August in Balve ihre Deutschland – Premiere feiern kann. Reel It In bestehen seit 2011 und nennen sich „Modern Irish Trad Band“. Ungewöhnlich die Kombination von Keyboard und Concertina.
Dan Milner – Irish Pirate Ballads / Civil War Naval Songs
Mit Irish Pirate Ballads and other Songs of the Sea dokumentiert das amerikanische Folkways – Label Seemannslieder aus der Zeit der Segelschiffe. Dan Milner singt klar und ausdrucksstark, nimmt sich aber zurück, um den Inhalt wirken zu lassen. Er selbst ist in Irland aufgewachsen und nach New York gegangen, kann die angesprochenen Themen also glaubwürdig vermitteln. Außer Sehnsucht und Sorge vor der ungewissen Zukunft kommt immer wieder die Lebensfreude durch.
Es wurde nicht versucht, ein zeitgetreues Klangbild zu erreichen. Die Stücke mit Klavierbegleitung lassen aber doch etwas Music Hall – Atmosphäre aufkommen.
Brieg Guerveno – Ar Bed Kloz (2014)
Die Musik von Brieg läßt sich am ehesten mit psychedelischem Gitarren-Rock beschreiben. Manchmal kommt er daher wie die großen Virtuosen der 70er Jahre, manchmal wie Pearl Jam.
Die bretonische Sprache ist mir oft so fremd wie einst Sigur Ros Hopelandish.
Poyenberg 2014: Meine 10 Shots
Der diesjährige Besuch auf dem Festival in Poyenberg war wohl auf längere Sicht erst mal mein letzter. Wenn die Kinder in die Schule kommen ist man nicht mehr so flexibel und die Anreise in den hohen Norden sehr lang.
Sicher werde ich dann viele Neuerungen und Kleinigkeiten nicht mehr mitbekommen. Die Veranstalter lassen sich im DrumHerum jedes Jahr etwas neues einfallen. Dieses Jahr waren es zum Beispiel 50 Whiskyfässer, die zu Stehtischen umgebaut wurden.
Skerryvore – Simple Life
Die sechs Schotten von Skerryvore arbeiten sich langsam aber sicher aus der Geheimtipp – Ecke heraus.
Zu sehen sind sie beim f60 – Festival in Lichterfeld/Brandenburg am Samstag, den 21.Juni.
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Zouk Celtic – Philing (2014)
Sommerlich – leicht wie ein Abend an einer karibischen Strandbar. Diese Musik kann eigentlich nur aus Frankreich kommen: eine Verbindung des Zouk -Tanzes von den Antillen mit einer Prise Keltischem, gespielt von Leuten mit vielen verschiedenen Herkunftsländern . Das kann man als Weltmusik, aber auch als Pop Richtung Lambada einordnen. Die Idee hatte Gitarrist und Komponist […]