Pagan Folk? „Wylde Folk“? Das klingt nach einer exotischen Sache, nach dem Horizont des Tellerrands, der danach schreit, erkundet zu werden. Komm daher mit auf eine tanzbare Reise durch die Zeit, hinein in die Welt alter Mythen und Götter. Unser Reiseführer ist die österreichische Band „Wûtas“.
X-Archiv bis 2013
Connemara Stone Company ~ Birds and Beasts (2004)
Hier im Westen braucht man die CSC kaum noch jemand vorzustellen, dieses Flaggschiff des Folkrock segelt schließlich schon seit 1995 auf der Ruhr und benachbarten Gewässern. Durch Festivalauftritte in diesem Sommer wird die Band sicherlich neue Freunde im Rest der Republik gewinnen, so dass es sinnvoll ist, ihre fünfte und letzte CD vorzustellen.
Boggin Leprechaun ~ Within Blood Stout & Roll (2009)
Boggin Leprechaun beschreiben ihre Musik als Mischung des Grundstocks irischer Volksmusik mit einem treibenden Punkbeat und fetten Nu-Metal-Gitarrenriffs unterstützt von präzisen Basslines und einer schnellen Akustikgitarre, der Mandoline und Akkordeon den letzten Schliff geben.
GoodNightFolks ~ An Irish Night in Greven (2008)

Es muss ein netter Abend gewesen sein am 24.11.2007. Die Halle, das Grevener Ballenlager, gut gefüllt, dazu die gut aufgelegten Musiker der Good Night Folks. Das ist nachzuhören auf einer live – CD, die Lust macht, die Gruppe einmal live zu erleben. Insgesamt kommt die junge Band (20 – 28 J.) kompetent und sympathisch rüber.
Pipes And Pints ~ Demo EP (2009)
„Spitting Music To Your Faces Again“. Bei den Pipes and Pints weiß man von der ersten Sekunde an, wo man gelandet ist: Punk. Allerdings nicht pur, sondern gemischt mit ein wenig Folk und viel Dudelsack.
The Black Tartan Clan ~ Boots, Kilts’n Pipes (2009)
Die Highlands: raue Landschaft, zerklüftete Wiesen, steile Klippen. Von irgendwoher eine liebliche Dudelsackmelodie… Kriegsgeschrei, Trommeln, eine johlende Horde keltischer Krieger stürmt in die Reihen wohlgeordneter Engländer und kämpft für die Freiheit.
The Black Tartan Clan bietet den verstärkten Soundtrack dazu.
Ballycotton ~ Jenseits vom Ende der Zeit (2009)
Das Keltische mag ursprünglich als Inspiration gedient haben; die 1996 gegründete Gruppe ist nach einem irischen Fischerdorf benannt. Die Niederösterreicher berufen sich darauf, dass ihr Land vor eintausend Jahren von irischen Mönchen christianisiert worden sei.
Reverend Peyton’s Big Damn Band ~ The Whole Fam Damnily (2009)
Der gemeine Europäer hegt ja gelegentlich das ein oder andere Vorurteil gegen den durchschnittlichen amerikanischen Südstaatler. Dieses Album könnte dem Bevorurteiler das angenehme Gefühl geben, Recht zu haben.
GOD ~ Celtic Shadows (2009)
Nach einer Unplugged-CD, haben „Garden of delight“ rund um Sänger und Songwriter Michael Jung mit dem Studioalbum „Celtic Shadows“ wieder ein energiegeladenes Potpourri der Musikstile abegeliefert. Neben irischen Klängen sind z.B. auch Reggaes wie „I don’t wanna loose you“ oder „The White Lady“, die Sommerstimmung verbreiten, oder das orientalisch anmutende „god and the crown“ vertreten.
The Go Set ~ A Journey for a Nation (2008)
Während in Australien bereits das vierte Album von „The Go Set“ auf dem Markt ist, müssen wir uns hier noch mit dem Vorgänger „A Journey for a Nation“ begnügen. Das ist allerdings kein Grund zur Trauer, eher ein Anlass zur Vorfreude auf ein weiteres Werk des Quintetts.