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The Maggoty Brats ~ Danse Macabre (2010)

Danse MacabreWas für ein Cover! Und der akustische Eindruck wird dem ersten allemal gerecht. Unter dem stilistischen Banner des Folkabilly

musizierend, halten die sieben Quebecer, was die stilistische Selbstverortung verspricht: Eine feine Mischung aus Folk und Rockabilly, zu der man einfach das Tanzbein schwingen muss. Ob dabei der titelgebende, makabere Tanz gemeint ist, bleibt offen, fest steht jedoch, dass nach einem krähenschreienden Intro Bewegungslosigkeit ein Ding der Unmöglichkeit ist.

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The Dolmen ~ Spirits of the Sea (2010)

The Dolmen - Spirits of the seaElf Alben sind schon eine Hausnummer. Inzwischen gibts gar zwölf. Zwölf Silberlinge randvoll gefüllt mit Piraten-Mucke. Folk-Rock Plus Pagan-Rock mit keltischen Einflüssen und entsprechender Instrumentierung. Randvoll trifft ganz besonders gut auf Spirits of the Sea zu. Immerhin handelt es sich um eine Doppel-CD. Auf der zweiten Scheibe werden Geschichten erzählt, rundum verschiedene Piraten, in Kneipen Atmosphäre und mit akustischer Musik untermalt. Wirklich schönes Ding.

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Blackstairs Rebel ~ Thoughts & Dreams of Old Ireland (2011)

Wir fliegen rüber auf die Grüne Insel und landen im Südosten, in der Nähe der malerischen Blackstairs Mountains. In Kintealy bei Wexford hören wir schon vom Weiten, dass im Dorfpub kräftig gemeinsam gesungen wird. Wir werfen einen Blick hinein und sehen ein Quartett auf der Bühne, das die Leute gut in Stimmung bringt. Wir drängeln uns durch zur Bar, klatschen und singen mit und haben das Gefühl, schon lange dazuzugehören.
Ach, dies Jahr wird’s wieder nichts mit einem Blitzbesuch? Dann hilft die EP  Thoughts & Dreams of Old Ireland, sich das Pubgefühl eines Samstagabends zu verschaffen.blank Sie liegt uns im mp3-Format vor.

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The Langer’s Ball ~ Drunk, Sick, Tired (2011)

coverf the langer's ball - drunk sick tiredDas Irish Folk Duo „The Langer’s Ball“, aus St. Paul (Minnesota), USA (Partnerstadt von Neuss), melden sich zurück mit einem Livealbum – yeah! Aufgenommen wurde das St. Patrick’s Day Konzert 2011 in Saint Paul, wobei das Line Up, ganz im Paddyrock Stil, um Drums, Bass und Banjo erweitert wurde, so dass die CD nicht nur „irish-folkt“ sondern auch noch feuchtfröhlich rockt. Die Songauswahl spricht für sich, siehe Tracklist: Es wurden Lieder ausgewählt, die fast allesamt das gleiche Motto haben: „Feiert, tanzt, habt Spaß und singt alle mit!“.

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Harpish ~ Daydreamdiving (2011)

blankHarpish? Das ist die Sprache der Harfe, eine Sprache ohne Worte, die unmittelbar berührt. Den Namen Harpish hat sich das Duo Stefanie Bieber/Manfred Noll gegeben, die hier ihre erste gemeinsame CD vorlegen. Sie widmen sich in eigenen Worten der „New Celtic Music“. Wer jetzt an soundeffekt-überladenen, synthieunterlegten Folk-Pop denkt, ist auf dem falschen Dampfer. Auf eine mystische Parallelwelt wird verzichtet. Das Album bietet eine erstaunlich vielfältige Instrumentierung, verzichtet aber auf technische Spielereien und lässt den Klang der Instrumente möglichst natürlich rüberkommen. Die beiden erfahrenen Musiker kennen und nutzen ihre Stärken, sind offenbar bestens aufeinander eingespielt und verbreiten eine angenehm entspannte Atmosphäre, in die man gerne für eine knappe Stunde eintaucht.

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Wild Colonial Bhoys ~ Live… What’s It To Ya?! (2009) / Irish In America (2007)

Wild Colonial Bhoys Live 2009Die Wild Colonial Bhoys aus Minneapolis bewegen sich auf ihrem Album Irish in America irgendwo zwischen Barenaked Babies, den Saw Doctors und Flogging Molly. Folk Rock, der immer wieder in Richtung Punk drifted. Es ist ein sehr poppiges Album, auf dem typische Instrumente wie Whistle, Geige und Dudelsack dezent aber gekonnt eingesetzt werden. Das ist im Großen und Ganzen nicht zu dreckig, nicht zu schnell und nicht zu hart – ein sehr angenehmes Album, dem aber ein wenig die Aufmerksamkeitsspitzen fehlen.

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in search of a rose ~ reels and roses live (2012)

reels and roses liveIn der Riege der Folkrockgrößen gehören in search of a rose (ISOAR) zweifelsfrei zur führenden Crème de la Crème – und das sowohl in bühnenoptischer als auch in instrumental-professioneller Sicht. Und nach 20 Jahren heißt es nun: reels and roses live! Wir gratulieren ISOAR aus tiefstem Herzen zu 20 Jahren Schweiß, Herzblut und nimmermüder Innovation. Damit reihen wir uns ein in die Reihe der Gratulanten, die ISOAR in ihrem Cover anführen, denn Folkgrößen wie The Wakes, The Mahones, Mr. Irish Bastard, Fiddler’s Green und weitere „global players“ vollführen einen verbalen Kniefall.

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Scocha ~ Scattyboo (2011)

Erst neulich hatte ich die feine Livescheibe der „Scottish Folk’n’Roller“ die mir sehr gefallen hat hier zu besprechen. Heute darf ich mich ihrem aktuellen Studioalbum widmen.

Hatte ich doch beim Livealbum der Band gesagt, dass sie eine wunderbare Liveband sind, muss ich dem noch hinzufügen, dass sie auch ohne Publikum zu unterhalten wissen. Auch dieses […]

Booghk de Doo ~ Leben Lügen Leiden (2011)

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Leben Lügen Leiden

Mit Booghk de Doo gibt es einen neuen Headliner in der Liste der Bands, die viel zu wenig Beachtung finden. 

Und dabei gibt es die sechsköpfige Formation mit dem wohlklingenden Bandnamen bereits seit 1997. Mit ihrem dritten Silberling Leben Lügen Leiden legen die Bad Uracher eine Folkmixtur der Extraklasse auf – und als en-plus gibt es sogar noch eine DVD mit Trailer, Bandportrait, Probe- und Studioaufnahmen, sowie Livemitschnitten obendrauf.

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