Dass Harmony Glen´s Auftritte ein Traum für jeden Fotografen sind, das habt Ihr bestimmt schon auf einer unserer diversen Bildstrecken gesehen. Dass sie auch ein Genuss für die Ohren sind ist sicherlich ebenfalls nicht neu, da man sich in diesem Jahr bereits auf diversen Festivals (Balver Höhle, Festival Maritim, MPS etc.) davon überzeugen konnte.
What’s New (in our radio)
Aktuelle Alben, erst im Magazin und anschließend in unserer Radiostation. Künstler, Bands und Promoter nehmen bitte mit uns Kontakt auf.
Oysterband – This House Will Stand (2016)
Das Haus, das da steht und den Stürmen trotzt, ist für mich das Gesamtwerk der Oysterband. Bevor es 2017 mit den Feiern des 40-jährigen (!) Band-Jubiläums losgeht, haben die sechs Briten ein Doppelalbum vorgelegt, welches ihre Arbeit seit 1998 nachzeichnet.
The Wakes – Venceremos (2016)
Ich will es kurz halten. Mit dem Ausruf Venceremos zeigen The Wakes zurecht Selbstbewusstsein. Für mich das stärkste Album der Band bislang und eines der Besten, die ich in diesem Jahr hören durfte.
Reely Jiggered – Kaleidoscope (2014)
Bunt, leuchtend und mit überraschenden Facetten – der Name des Albums passt ganz gut. In Volmarstein ließen Reely Jiggered im August aufhorchen. Das Quartett bot eine Art Weltumrundung mit Start- und Landepunkt in Schottland.
Tir Nan Og – Ardacris (2016)
Mit viel Spaß und Rhythmusgefühl haben uns Tir Nan Og letztes Jahr ihr Album „Jack of Folk“ präsentiert. Ist ihr Stil normalerweise eine mitreißende Mischung aus rockigen Beats, launigen Texten und typisch irischen Melodien, so wagen sich die bairischen Iren mit dem Remix-Album „Ardacris“ weit über die musikalischen Grenzen ihres Genres hinaus.
Lexington Field – Redwood (2016)
Seit vier Alben verzücken uns Lexington Field mit ihrer „dreckigen“ Stimme, knalligen Gitarre, klassisch- wohlklingend gestrichenen Geige und mit viel Power auf den Punkt gespieltem Folk-Rock. Kurz: ihrem „Fiddle Rock“.
Stout – Mighty Folk (2015)
Männer mit Bärten, ein bierseliger Name und I’ll Tell Me Ma: es hätte eine furchtbare Dubliners-Kopie werden können. Ist es aber nicht.
Celtica Pipes Rock! – Steamphonia (2016)
Celtica Pipes Rock! nehmen uns mit in die viktorianische Zeit, als Entdecker noch Abenteurer und Romantiker waren. Dem visuellen Fantasiereich des Steampunk wollen sie mit ihrem vierten Album eine passende akustische Welt gegenüber stellen. Dazu erfindet sich die rein instrumental agierende Band im siebten Jahr ihres Bestehens komplett neu, was sich auch auf die Optik auswirkt.
Wooden Legs – What are you looking for? (2015)
Sie wollen auch Menschen mit Holzbein zum Tanzen bringen. Das könnte gelingen: die Fünf aus Triest spielen beschwingt und leicht, wie es zu ihrer Heimat passt, und strahlen viel Spielfreude aus.
Lorenzo Gabanizza – Celtic Bridge (2016)
Bei so einem bombastischen Sound rechnet man nicht damit, dass ein einziger Mensch hinter dem Projekt steht. Bei Celtic Bridge ist es aber so. Lorenzo Gabanizza erzählt auf seinem neuen Album eine sehr romantische Geschichte, in der Liebe, Tod und die Entdeckung der eigenen keltischen Wurzeln eine Rolle spielen.