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Anna MacDonald ~ You held out your hand (2010)

Anna, nicht Amy, aber auch Singer – Songwriterin aus Schottland. Die Musikerin aus Glasgow hat eine EP mit fünf Titeln vorgelegt, von denen vier selbst geschrieben sind. Für ein Debüt ist das Ganze sehr professionell gemacht. Sie selbst spielt Gitarre. Mit der vierköpfigen Begleitkombo entstanden sorgfältige akustische Arrangements, die von sparsam bis orchestral reichen.

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Beltaine (PL) ~ Live (2011)

 Eine Band mit herausragenden musikalischen Fähigkeiten, die ein bemerkenswertes Instrumentarium und Grooves aus verschiedenen Kontinenten verbindet – trotzdem hat kaum jemand bei uns schon von Beltaine aus Polen gehört. Dass sich dies unbedingt ändern sollte, beweist ihr aktuelles Live – Album von einer Tour im März. Der rote Faden ist unzweifelhaft Keltisches, was sich nicht nur auf Irland beschränkt, sondern auch die Bretagne oder Nordspanien meint. Damit kombinieren Beltaine Indisches, Südamerikanisches, Afrikanisches, mixen dazu Rock, Funk oder Soul, was eine ungemein vielschichtige Mischung ergibt. Der  Kölner Harfenist Jochen Vogel passt da prima hinein, da er bestrebt ist, sein Clairseach genanntes Instrument in moderne Zusammenhänge zu setzen.

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Beoga ~ How to Tune a Fish (2011)

Eine neue Beoga-CD ist eine besondere Art von Wundertüte: man kann erstklassige Qualität erwarten, wird aber überrascht, was den Inhalt im einzelnen angeht. Klar ist vorher nur, dass man keinen der enthaltenen Titel schon in irgendeiner Form gehört hat, denn Beoga schreiben die meisten Tunes selbst und suchen für die Songs gern ungehobene Schätze. Wenigen anderen Gruppen ist es gelungen, einen unverkennbaren Sound zu schaffen, der Keltisches mit vielfältigen anderen Spielweisen verbindet.

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The Irish Folk Festival 2011 – CD

blankSchön, wenn man die Souvenir-CD bereits vor dem Konzert hören kann, als Entscheidungshilfe sozusagen. Bei einer Laufzeit von 79 Minuten kann man sich ein begründetes Urteil darüber bilden, ob das Irish Folk Festival in diesem Jahr einen Besuch wert ist. Bei vielen FreundInnen traditioneller akustischer Musik aus Irland wird es sicher positiv ausfallen. Die Zusammenstellung des Festivalprogramms ist aus mehreren Gründen attraktiv: Realta und The Outside Track verkörpern die junge Garde, während Supergruppe Altan sich bereits seit den Achtzigern einen Namen gemacht hat. Dazu kommt als Besonderheit ein nicht-musikalischer Beitrag. Die 38. IFF-Tour steht unter dem Motto “Affairs of the Heart” und präsentiert Willie Daly, den traditionellen „Matchmaker“ aus Co. Clare.

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Kinfolk ~ This Land (2006)

 blankDer Erstling eines Liedermacher – Duos könnte eine ziemlich trockene Angelegenheit sein – zwei Männer, zwei Mikros, zwei Gitarren… Nicht so bei Kinfolk, deren Scheibe sich durch Professionalität sowie eine Vielzahl von Stileinflüssen von der Masse abhebt. Vor ihrer Zusammenarbeit hatten die Beiden bereits eine Menge Erfahrung gesammelt.

Kinfolk sind Brian Mcdaid und Gerry Power. Sie trafen sich im Jahr 2000 in Südengland. Ende 2004 gründeten sie Kinfolk und legten 2006 ihr Debütalbum vor.

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The High Kings ~ Memory Lane (2010) / live (2011)

Da rollt was auf uns zu: wie ich es sehe, werden die High Kings die großen Bühnen erobern und das Erbe der Dubliners als Gesichter des Irish Folk antreten. Das sind dann keine gemütlichen älteren Herren mehr, denen man einen Lehnstuhl besorgen möchte. Als Entertainer sind die High Kings in Irland und den USA bereits […]

The Kilkennys ~ Meet the Kilkennys, live (2008)

blankHabt Ihr Euch schon mal gefragt, warum so wenig junge celtic-Rock-Bands aus Irland kommen? Die Antwort ist vielleicht, dass es dort – nach Westlife und Boyzone – keltische Boy Groups gibt. In Talentshows gestählt, optisch gestylt, musikalisch eingängig und Generationen übergreifend erfolgreich. So eine Gruppe sind die Kilkennys – und nicht die einzige. Wer eine Tochter oder Schwester im Teenageralter hat, kann sie wahrscheinlich mit den vier smarten Jungs für irische Musik begeistern.

 Das, was sie machen, machen sie richtig gut. Andernfalls würde man für das erste Album wohl auch nicht den Live-Mitschnitt wählen. Hier geht’s um Party-Stimmung.

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The Wild Rover

blankThe Wild Rover ist ein irisches Trinklied.“ Verzeihung, aber dieser Satz stimmt nur auf die Gegenwart bezogen. Historisch ist diese Erkennungsmelodie des „Irish Folk“ weder das Eine noch das Andere. Wikipedia zitiert einen Professor mit der Meinung, es handele sich um ein Lied schottischer Abstinenzler aus dem frühen 19. Jahrhundert, das nach Amerika gelangt sei. Wenn man an die Puritaner und die spätere Prohibition denkt, mag das einleuchten, es widerspricht aber der heutigen Verwendung des Liedes komplett. Ja was denn nun – für oder gegen den Alkohol?

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Alan Stivell ~ Emerald (2009)

blank Die Namensgebung trifft’s ganz gut: das Album ist farbig und facettenreich wie ein Edelstein. Das Smaragdgrün könnte für alle keltischen Landschaften stehen – ist Alan Stivell doch der Musiker, der nicht nur die Musik seiner bretonischen Heimat, sondern auch den Gedanken einer gesamt-keltischen Kultur populär gemacht hat.

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Saoirse Mhor ~ Thursday Asks (2008)

blankSaoirse Mhor ist Sänger und Songwriter, und zwar für die besinnlichen Momente im Leben. Dass er seit den Achtzigern in Deutschland lebt, macht vermutlich kaum einen Unterschied für die Lieder, die er schreibt und singt. Der Frontmann der Gruppe Fleadh nahm 2008 seine 2. Solo-CD auf, die sich  durch Professionalität in Musik und Technik von den Hobby-Aufnahmen der Sparte „ein Mann und seine Gitarre“ abhebt.

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