Es gibt Alben, die sind geradezu selbsterklärend, Cover, Musik und Texte sind lediglich Varianten eines Grundthemas.
Der Fan eines Genres oder einer bestimmten Band ist wünscht sich natürlich genau dieses, der Rezensent ist nun gezwungen seinerseits neue Worte für das Immergleiche zu finden, anstatt in unbekannte Gefilde eintauchen zu dürfen.
„Anarcho-punk, folk, hardcore punk, world, post-punk, dance, alternative rock.“ Soweit die Genrebeschreibung der englischen wikipedia für das, was Chumbawamba machen oder gemacht haben. Gleichzeitig treffend und ziemlich daneben. Was sie heute in Wirklichkeit tun: Singen. SINGEN! Das aber auf ziemlich einzigartige Weise.
Als ich den Bandnamen „Irish maiden“ hörte, spürte ich quasi wie mein schwarzes Rocker- und grünes Folkerherz im selben Takt schlugen , vor Vorfreude pulsierend und gespannt auf das, was mich da erwarten möge…Die Erwartungen waren also denkbar hoch, als ich die CD namens „Hard whiskey sound“ einlegte.
Nachdem das letzte Album „Fat Mans Chest“ schon mit fröhlichen Trinkliedern für gute Laune sorgte ist es keine Überraschung, dass Circle J auch mit „Weekend Warriors“ beim Hörer das Bedürfnis wecken mit einem Glas Whiskey in der Hand im Takt der Musik durch die Wohnung zu hüpfen.