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The Roughneck Riot – This Is Our Day (2012)

This Is Our Day

Nein, das Rad erfinden sie nicht neu: Dass Punkrock und Folk gut harmonieren und eine meist tanzbare, mitreißende Mischung ergeben, ist nichts Neues. Und doch gefällt es, sehr gut sogar.

In diesem Fall spreche ich von „The Roughneck Riot“, einer sechsköpfigen Band aus Warrington, Großbritannien. Sie spielen im Vorprogramm von Folk-Bekanntheiten wie The Real McKenzies oder Talco und, soweit ich das verstanden habe: Sie heizen ordentlich ein.

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Irish Rose ~ Roses‘ Dream (2009)

Keltische Musik aus Osteuropa  ist nicht neu: Bands aus Ungarn, Tschechien und Polen haben wir bereits vorgestellt. Mit Irish Rose ist nun die Slowakei bei uns vertreten. Die Band hatte ihre Deutschland-Premiere beim Festival in Volmarstein, wo vor allem Sängerin Eva beeindruckte. Die Band besteht bereits seit 2003, man hat sich tief in die Materie eingearbeitet. Das zeigen nicht nur die Songs in Gälisch, sondern auch das eigene Material, das sich gut einfügt.

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Dirty Artichokes – My Empire of Dirt (2012)

Dirty Artichokes My Empire of DirtSo, nächstes Album. Dirty Artichokes sind acht junge Menschen aus Turin in Italien, die hier ihren ersten Longplayer vorlegen. Und wenn man sich das offizielle Promovideo „22 in the belly of a shark“ auf youtube anschaut, dann lassen die Fotos den Eindruck entstehen, es handelt sich um eine Schülerband, die eben nicht mehr die Hits der Achtziger, sondern eben Celtic Hits spielen – ist ja auch grad chic in.

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The Mickey Finns ~ Prayers and Idle Chatter (2012)

Prayers and Idle Chatter
Prayers and Idle Chatter

Unzählige Anekdoten und Geschichten sind um die Mär des heimkommenden Sohnes erwachsen. Doch Return of the Prodigal Son wirft ein ganz neues Licht auf die seit bibelgedenken vielfach transformierte Volksmundsaga des zum Stamm heimkehrenden, symbolischen Apfels. Doch was The Mickey Fins aus diesem Stoff machen, ist ein Opener par excellence. Der erhabene Mythos wird zum Volksfest und so entwerfen die vier Herren nicht ein Bild von Reue und Wehmut, sondern der Heimkehrer schwingt das Tanzbein durch grünbegraste, irische Gestade.

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Todd Menton ~ The Dolmen Field (2008) / Punts (2008)

the dolmen fieldZwei Bäume, dazwischen ein Mann mit Händen in den Taschen, der seinen Hund beobachtet, auf der Rückseite ein menschlicher Schatten vor einem riesigen Dolmen, das ist das CD-Cover von Todd Menton`s „The Dolmen Field“. Irgendeine esoterische Musik schoss es mir zuerst durch den Kopf, und machte mich erst einmal auf die Suche im weltweiten Netz nach diesem Todd Menton, der mir kein Begriff war. „Traditional Irish and Original Tunes and Songs“ so stellt er seine Musik auf seiner Homepage vor.

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Bad Penny – Return to the G-Man (2006)

Returntotheg-manBad Penny ist eine Rory Gallagher Tribute Band…

…und auch wieder nicht.

Bad Penny hat einen hohen Output…

…und auch wieder nicht.

Das genaue Gründungsjahr von Bad Penny ist nach eigener Aussage nicht genau bekannt, liegt aber um 1996 herum. Und gestartet sind sie eben als Rory Gallagher Tribute Band. Daher leitet sich der Name Bad Penny und auch der Titel „Return to the G-Man“ ab. Die Songs spielen sie aber in einem ihnen eigenen Sound, den sie über die Zeit weiter entwickelten. Die Folkkomponente wurde immer weiter ausgebaut, allerdings ohne den Blues-Rock als Basis zu verlassen. Und genau das macht die Musik interessant. Als ich die CDs, und hier komme ich noch mal später drauf zurück, das erste mal durchgehört habe, fiel diese Kombination direkt auf und mein erster Gedanke war: die Leadgitarre wurde durch ein Akkordeon ersetzt. Das stimmt zwar nicht direkt, aber selten habe ich eine Band gehört, die das Akkordeon so in den Vordergrund stellt.

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Svenja ~ Give Me Attention ~ live (2011)

blankWenn ein Künstler eine live CD einspielt, nur mit seiner Stimme und Instrument, ohne großes Drumherum, ist es schon ein kleines Wagnis. Das kann dann schnell zur Lagerfeuermusik mutieren und ein Schuss in den Ofen werden. Viele Künstler sind an solchen Aufnahmen schon gescheitert. Bevor ich mir das Album angehört habe, war ich ein wenig verunsichert, was mich akustisch erwartet, obwohl ich von Svenjas Qualität des Singens und der Musik überzeugt war.

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The Bonny Men ~ The Bonny Men (2011)

blankNormalerweise pflege ich unser akustisches Gärtlein in Abgeschiedenheit und freue mich, wenn ab und zu die Prominenz vorbeischaut, um eine Zutat für ihr Erfolgsrezept zu pflücken. Aber jetzt habe ich dort eine so bunte, wunderbare, wohlschmeckende Mischung entdeckt, dass ich damit auf den Marktplatz laufe und rufe „Leute, das müsst ihr unbedingt probieren!“

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Rura ~ Break it Up (2012)

Break it Up
Break it Up

Stilistisch überschreibt sich das aus Glasgow stammende Quintett mit „Wild Scottish Energy“, was sowohl auf die Herkunft als auch die Selbstwahrnehmung der „jungen wilden Kerle“ verweist. Intro eröffnet den Zehntitelsilberling und mit ihm der bandcharakterisierende Dudelsack. Hinzu gesellen sich eine permanent unisonierende Fiddle, eine Bodhràn, Flöten, Bass sowie Gitarren.  Das aus vier Stückenden bestehende Medley weist rhythmische Borniertheit von sich und wechselt munter durch die Möglichkeiten, um sich in einem wilden Crescendo namenstechnisch selbst zu legitimieren.

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Brett Hunt ~ Rachel (2012)

blankIm Genre der Singer/Songwriter sind Ein-Mann-Kapellen keine Seltenheit und fokussieren, der personellen Eingeschränktheit und dem eigenen Anliegen wegen, vornehmlich textliche und weniger musikalische Gehalte. Dass dabei, so der Gesang vornehmlich als Medium des Textlichen verstanden wird, schnell unterhaltungstechnische Engpässe entstehen können, bezeugte vor kurzem Mick Fitzgerald. Ein Gegenbeispiel par excellence bietet hingegen Brett Hunt.

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