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Beoga ~ Live at Stockfisch Studio (2010)

Live im Studio? Eigentlich ein Widerspruch, aber nicht, wenn man Beogas vorige Produktion The Incident kennt, die mit Multitracking und vielen Gastmusikern aufgenommen wurde. Im Northeimer Studio von Günter Pauler spielen die fünf Iren ohne Publikum, aber halt gradeheraus. Unverkennbar sind die keltischen Wurzeln. Beoga lieben aber auch die gepflegte Unterhaltungsmusik der Big Band – Ära.  „Celtic Swing“ würde ich das Ergebnis nennen. Ihre Eigenbezeichnung „trad on anabolic steroids“ klingt doch ein wenig krass.

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The Mahones ~ The Black Irish (2011)

Seit 20 Jahren folken sich The Mahones über Kanada in die Welt und in die Herzen der offbeat- und punkfreudigen  Herzen des globalen Tanzfolks – und ziehen mit ihrem nunmehr sechsten Album The Black Irish ordentlich nach. Nach eigenen Angaben mäandert ihr Stil, ein folkiger Punksound mit keltischen Elementen, zwischen den Pogues, den Dubliners, The Clash und The Replacement – und ist dabei betont weniger punkig als der rüde Sound von Dropkick Murphys. Gemäß dieser stilistischen Verortung kommt auch das Cover, ein von rot-schwarzen Flecken umsäumtes Keltenkreuz, daher.

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3 Daft Monkeys ~ The Antiquated & The Arcane (2010)

Schon öfters wurde mir erzählt, was für eine tolle Band die 3 Daft Monkeys sind. Irgendwie habe ich das nie verfolgt, bis Ende Dezember 2010 die Nachricht kam, dass sie 2011 auf dem Folk im Schlosshof in Bonfeld spielen würden. Als dann die CD im Briefkasten lag, fiel mir als erstes das Album als solches auf.

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Nobody Knows ~ Tanz (2010)

blankIch bin weder ein  Hellseher, noch ein Prophet und lese noch nicht einmal Horoskope. Trotzdem sehe ich eine großartige Karriere für NOBODY KNOWS aus Stendal voraus. Ihrem Alter entsprechend klingt diese Band jung, energisch und unverbraucht, was sicherlich mit daran liegt, dass das Quartett um Sänger Max Heckel ohne Scheuklappen ans Werk geht und eine ganz eigene Mischung aus Folkpop kreiert, in die ziemlich jeder Musikstil untergebracht wird, der sich auch nur ansatzweise mit Folk kombinieren lässt. Kein Wunder dass NOBODY KNOWS im letzten Jahr mit ihrem Longplayer „We Folk You!“ nicht nur innerhalb der Celtic Rock Redaktion sämtliche Herzen im Sturm eroberten. Nur wenige Bands dieses Genres können sich mit dem Prädikat „radiotauglich“ schmücken, ganz ohne mit dem Kommerz zu liebäugeln, wie es mitunter Szenegrößen wie FIDDLER´S GREEN vorgeworfen wird.

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Rawlins Cross ~ Heart · Head · Hands (2010)

blankNach zwölf Jahren studioalben’scher Abstinenz legten die sechs kanadischen Herren von Rawlins Cross 2010 den lang ersehnten Silberling auf. Dass selbst ein Format wie Warner Music nicht in jedem Fall für ein ansprechendes Äußeres verbürgt, zeigt die Vielzahl nichtssagender Cover der jüngsten Jahre. Das Album „Heart Head Hands“ wartet indes mit einem ansprechendem und durchkomponierten Gewand auf, dass sich, gemäß dem Titel des Albums, betont holzverarbeitend gibt.

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Nua ~ Both Sides (2011)

blankWow – was für ein Einstand. Mit diesem Debüt stellen sich Núa  in eine Reihe mit den Besten des Genres New Irish Folk. Both Sides – beide Seiten werden von der Energie der Musik berührt: die Spieler selbst ebenso wie die Zuhörenden. Das stellt Flötenspieler Alan Doherty im Beiheft zutreffend fest. Wie der Name sagt, eine neue Gruppe, wenn sich auch die Mitglieder schon in anderen Formationen einen guten Ruf erarbeitet haben.

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Ronan MacManus ~ Strawberry Hill (2010)

“Romantik” MacManus auf Solopfadenblank

Ronan MacManus, Sänger und Gitarrist der Londoner Band „Biblecode Sundays“ ist der jüngere Bruder von Elvis Costello und hat mit Hilfe bekannter Musiker aus London sein erstes Soloalbum im souligen, akustischen Singer/Songwriter Stil veröffentlicht, was definitiv zu den Besten des Genres zählt. Es strotzt nur so von Gefühl, Melancholie und Authenzität. Jeder Song ist perfekt arrangiert und Ronans Stimme erreicht bei seinen Balladen erst so richtig Tiefe und Gefühl.

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The Stanfields ~ Vanguard of the Young & Reckless (2010)

Kürzlich wurde ich im Internet auf die wunderbaren „The Stanfields“ aufmerksam.  Für mich stand fest euch diese Band in Form eines Reviews vorzustellen. Also schnell angefragt und nun halte ich den ersten Tonträger der 5 Jungs aus Kanada in den Händen.

Ich bin begeistert, das ist der Rythmus der mir gefällt. Genauso muss das klingen. Wie […]

Project One ~ 4 Song EP (2010)

Heute widme ich dem Tonträger der französischen Band „Project One“. Sie selbst beschreiben ihre Musik als: Celtic Progressiv Rock. Ich kann durchaus Celtic Rock hören und wenn mit Progressiv die elektronischen Klänge gemeint sind (kenn ich mich leider nicht mit aus) ist die Beschreibung sehr treffend. Also ein Mix aus elektronischer Musik und Celtic Rock.  […]

Green Traces ~ Simply Different (2009)

blankGreen Traces sind ein akustisches Sextett aus Rheinland-Pfalz, das hier sein Debüt vorlegt. Die Gruppe wurde 2005 gegründet. Alle Mitglieder hatten andere musikalische Vorerfahrungen und entdeckten erst in den letzten Jahren ihre Liebe zur irischen Musik. Zum Titel des Albums meint die Band: „Mit ‚simply different’ möchten wir zeigen, dass irische Musik vielseitig, ‚einfach anders’ sein kann.“, Verglichen mit dem gängigen Pop mag man so sehen. Innerhalb des Genres Irish Folk werden aber nicht so sehr die neuen Wege beschritten.

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