At First Light – das ist ein Trio von Spitzenformat. Man sollte allerdings ausgeprägtes Interesse an akustischer traditioneller Musik aus Irland und speziell an den Uilleann Pipes mitbringen, um dieses Album zu genießen. Der Gruppenname At First Light geht auf ein CD-Projekt von 2001 zurück, aus dem die Band entstand. Die jetzige Besetzung ist seit dem Album Tripswitch von 2006 zusammen. Man hat sich also nicht gehetzt, um ein neues Produkt herauszubringen, sondern es in Ruhe reifen lassen. Entsprechend durchdacht und ausgewogen ist das Ergebnis.
X-Archiv bis 2013
Hugh Morrison ~ Robert Burns Rocks (2010)
Es ist nicht mehr das frischeste Album, aber die Lieder, die gesungen werden haben andere Zeiträume überdauert. Und es ist eines der besten und schönsten, die ich bislang gehört habe. Vorgetragen und arrangiert von einem Musiker, der in vielen Méties zu Hause ist: Hugh Morrison, Mitglied u.a. der Street Dogs und Murder The Stout.
The Revival Tour ~ 2011 Collections (2011)

Mit unaufgeregter Instrumentation kommt The Revival Tour daher, denn mit Gitarre, Bass und Mundharmonika sind die vier Herren
doch eher den konventionellen Sparten unserer Musik zuzuordnen. Woher rührt also der Charme der vier Herren, die weder mit erstaunlicher Instrumentalkunst brillieren, noch großartige musische Neuerungen offerieren? Es ist zum einen der vor Kraft strotzende Gesang, zum anderen aber auch die Eingängigkeit der Eigenkompositionen.
The Barley Brothers ~ Greatest Hits (2011)
Heute möchte ich euch die „Barley Brothers“ vorstellen. Die CD die sich heut in meinem Player dreht nennt sich „Greatest Hits“ und enthält 2 Alben + 2 Bonustracks auf einem Silberling. Nach einigen Besetzungswechseln besteht die Band nun aus 4 Mitgliedern, welche gerade eifrig an einer neuen CD arbeiten.
Das hier vorliegende Exemplar versteht sich als […]
Anna MacDonald ~ You held out your hand (2010)
Anna, nicht Amy, aber auch Singer – Songwriterin aus Schottland. Die Musikerin aus Glasgow hat eine EP mit fünf Titeln vorgelegt, von denen vier selbst geschrieben sind. Für ein Debüt ist das Ganze sehr professionell gemacht. Sie selbst spielt Gitarre. Mit der vierköpfigen Begleitkombo entstanden sorgfältige akustische Arrangements, die von sparsam bis orchestral reichen.
Sir Reg ~ A sign of the times (2011)
Sir Reg liefern nach ihrem selbstbetitelten Debutalbum mit „A sign of the times“ einen mindestens ebenso explosiven Nachfolger. Mit dem Iren Brendan Sheehy an den Leadvocals und den schwedischen Kollegen an den Instrumenten, fabriziert die Band eine geniale Mischung, bei der sich die besten Komponenten des Celtic Rock und Punk verbinden.
Brieg Guerveno Groupe ~ Noziou/Deiou (2011)
Rock der eher ruhigeren Sorte. Poppig, langsam. Ab und zu sphärisch, selten treibend. Keine großen Instrumental-Spielereien, mal ein Dudelsack, viel Gejamme und Solire im Jazz- und Rockbereich zwischen E-Gitarre, Schlagzeug und Bass. Eine gute Portion Blues.
Die Schnittmenge zwischen Brieg Guerveno und Celtic Rock sind nicht überdeutlich ausgeprägt aber vorhanden: bretonischer Gesang und ebenso inspirierte Folk-Elemente. Erinnert zum Teil an den bretonischen Barden Dom Duff, auch wenn die 10 Stücke auf Noziou/Deiou (= Nächte/Tage) weit weniger experimentell sind. Die etwas nölige Stimme ist ebenso gewöhnungsbedürftig wie Dom Duffs. Vielleicht liegts tatsächlich am bretonischen.
The Dangleberries ~ Nae Sleep Tae Regent Street (2009)
So wie sie sich auf dem Bild darstellen, klingt auch der Sound. Richtig fett. Die 12 Musiker/innen aus Schottland nennen Ihre Musik „Galloway Pipes Rock“. Das ist Rockmusik, die in erster Linie durch die Dudelsäcke lebt. Manchmal höre ich die Unterschiede der einzelnen Songs nicht mehr wirklich, da der Dudelsack meist einfach alles dominiert. Andere stechen heraus und lassen einen aufhorchen. So zum Beispiel beim Coversong „Daddy Cool“.
The O’Reillys ~ No Money for the Pub (2011)
…Wenn das Banjo seine Melodie zu spielen beginnt und der gnadenlose Rhytmus der Bass Drum zur irischen Gitarre einsetzt, kann sich kaum noch jemand vor dem Mitklatschen retten. Ein Guinness in der Hand und immer einen lockeren Spruch parat. Das sind Sean und Dwight O’Reilly. Ob Rebellen, Pretty Maids oder Trunkenbolde und Diebespack, in ihren […]
Kudde und die Kudders ~ Alter Hafen Nord (2009)
Heute dreht sich das Debütalbum von Kudde & the Kudders im CD Player. „Shanty ’n‘ Roll von der Waterkant“, so nennen die drei Jungs aus dem hohen Norden, genau genommen aus Rostock, ihre Mixtour aus Rock’n’Roll und einem Schuss aus der Flasche die sich Folk nennt.
11 Songs findet man auf dieser Platte und jeder einzelne Schluck geht gut geschmiert die Kehle runter. Und das Schöne ist, man kann immer wieder von trinken, das verbraucht sich nicht. Wer sich gar nichts unter diesem Mix vorstellen kann, findet auf der Webseite der Band Hörbeispiele, z.B. in Videoform und das lohnt sich. So findet man ein geiles Video eines Songs dieser Platte. „Kudder Rock’n’Roll“ heißt das gute Stück welches ihr neben ihrer Version von „The Leaving of Liverpool“ in unserem Player findet. Jungs macht weiter so, ich brauch mehr von eurem Gesöff, welches mich in diesen schönen Rausch schaukelt.