Ich bin stolz, euch dieses sehr ungewöhnliche und faszinierende Album aus Schottland präsentieren zu können. WHɎTE ist ein Duo, bestehend aus Ross Whyte und Alasdair Whyte (nicht verwandt). Miteinander bekannt gemacht wurden die beiden von der Organisation Ceòl ‘s Craic, die Künstler aus der elektronischen und der traditionellen Musik für live-Auftritte zusammenzubringt.
What’s New (in our radio)
Aktuelle Alben, erst im Magazin und anschließend in unserer Radiostation. Künstler, Bands und Promoter nehmen bitte mit uns Kontakt auf.
Danceperados of Ireland – Life, love and lore ot the Irish travellers (2016)
Lebendige Musik, live bei den Shows auf der Debuttournee aufgenommen, ist auf der aktuellen CD der Danceperados of Ireland zu hören. (Foto: Gregor Eisenhuth) Nun wurde dieses Werk für den deutschen Schallplattenpreis nominiert.
Pat Razket – Legends & Tales (2016)
Piraten-Rock aus – man höre und staune – Schweden! Die Band muss entweder irgendwo von der Küste stammen oder ein großer Fan von „Fluch der Karibik“ sein. Anders kann ich mir den karibischen Einschlag nicht erklären.
Nimmt man sich die Zeit und hört sich die CD mit geschlossenen Augen vom Sofa aus an, könnte man gerade bei „A Pirate`s Curse“ und „Pirate`s Lullaby“ meinen, man befindet sich direkt auf der Black Pearl (fehlen nur noch Johnny Depp und Orlando Blum :-)).
The Led Farmers – Katie (2016)
Die Band aus der Schweiz/Irland spielte in diesem Jahr unter anderem einige Festivals in unseren Gefilden, daher dürften sie einigen von Euch bereits bekannt sein. Mit ihrem frischen, aber gemäßigt harten Sound repräsentieren sie einen Stil, der für viele einen Zugang zum Irish Folk Rock bietet.
Bube Dame König – Winterländlein (2016)
Mit einem Bein in der Lutherzeit, mit dem anderen in der pop-geprägten musikalischen Gegenwart. Das Trio aus Halle schafft diesen Spagat locker und setzt nicht nur einzelne gesangliche oder instrumentale Glanzlichter, sondern formt durch Material, Instrumentierung und Arrangements ein stimmiges Ganzes.
FolkLaw – Smokey Joe (2016)
Das Quartett aus den englischen Cotswolds hat seit seiner Gründung 2009 bereits über 300 Auftritte hinter sich und präsentiert auf diesem dritten Studioalbum komplett eigenes Material.
Mickey Rickshaw – Behind the Eight Ball (2016)
Das Ende des Jahres nähert sich und die Nominierung des Albums des Jahres auf Celtic-Rock.de steht ins Haus. Da kommt kurz vor Schluss noch ein Album ins Haus geflattert, das meiner Meinung nach unbedingt in die Nominiertenliste gehört. „Behind the Eight Ball“ der Bostoner Celtic-Punk Band Mickey Rickshaw ist das zweite Album, dass die Jungs in Eigenregie auf die Celtic-Punk Gemeinde loslassen und das Echo ist durch die Bank positiv. Es ist wohl nicht vermessen, wenn ich sage, dass Mickey Rickshaw in die Fußstapfen der Dropkick Murphys treten und diese nicht zu groß sind.
ShamRocks – Captain’s Log (2016)
Was ich an dem Job bei celtic-rock so liebe ist, dass man immer wieder überrascht wird, wenn man es am wenigsten erwartet. So befanden sich gestern in meinem Postfach die MP3s der ersten CD der ukrainischen Band „ShamRocks“, die den Namen „Captain´s Log“ trägt.
Merry Hell – Bloodlines (2016)
Das vierte ist Merry Hells bisher politischstes Album geworden. Gegenüber dem Vorgänger Ghost In Our House zeigen sie sich kraftvoller, gradliniger und entschiedener. Nicht verwunderlich, dass die erste Pressung seit der Veröffentlichung am 1.11. bereits ausverkauft ist: Selten hat ein Album so gut in die aktuelle Stimmung gepasst.
MacCabe and Kanaka – Before the mast (2016)
Im Sommer waren wir am Meer, also an der Ostsee, als wir in einem der neunzehn Neustadts waren. Bibi und Benjamin waren nicht da, aber unser Hunger. Uns blieb nichts anderes, als im Hafen ein nettes Lokal aufzusuchen und diesen Zustand zu ändern. Es gab Fisch und es gab Guinness und als das seinen Tribut forderte, fand ich ein Plakat neben dem Porzellan, das Werbung für den irischen Abend mit MacCabe and Kanaka machte. Okay, der Termin war am Abend vor unserem Mittagessen und das Foto der Band war eigentlich nicht unbedingt mein Ding, aber eine deutsche Folk-Band, die durch Gasthäuser tourt, gehört doch ausgecheckt, oder nicht? Zurück auf dem Hof kurze Internetrecherche, Mail geschrieben und Promo-Mp3 mit Namen „Before the Mast“ erhalten. Und das Ding ist wirklich überraschend: