Über viele winterliche Autokilometer hinweg habe ich mich innerlich an dem Zweitling von Trasnu erwärmt. Das Album ist rundum stimmig und strahlt einfach positive Kraft aus. Keine Überraschung, denn die drei Mitglieder sind in anderen Formationen als Spitzenkräfte der Irish Trad.-Szene in Deutschland bekannt.
What’s New (in our radio)
Aktuelle Alben, erst im Magazin und anschließend in unserer Radiostation. Künstler, Bands und Promoter nehmen bitte mit uns Kontakt auf.
Le Bour Bodros – Chadenn (2016)
Flöten, Saxofon, Akkordeon, Gitarre, Bass und gut arrangierte Gesänge bilden eine Brücke zwischen Klassik, Jazz und bretonischer Folkmusik.
Paradogs – Eyesland (2016)
Durch das Hören wollen uns die Paradogs den Weg öffnen, um in unser Inneres zu blicken, daher der Titel Eyesland. Die Wirkung der Musik auf die Gefühle spielt bei dem selbst geschriebenen Material des niedersächsischen Quartetts eine große Rolle.
Searson – Stars above the farm (2015)
Endlich mal was mit Klavier! Leider kommt das Instrument in diesem Genre nicht so oft zum Einsatz, aber gerade in Verbindung mit Geige kommt es hervorragend zur Geltung. Die in Ottawa/Kanada aufgewachsenen Schwestern Erin und Colleen Searson bringen auf der 2015 erschienenen CD „Stars above the farm“ zusammen mit Schlagzeuger Danno O`Shea und Gitarrist Fraser Gauthier hervorragend arrangierte Stücke aller Art zu Tage, egal ob mit oder ohne Gesang.
Startijenn – Paker Tour Live (2016)
Bei Konzerten live eingespielte, keltisch-bretonische Musik zwischen Jazz, Folk und Rock aus der Bretagne. (Titelfoto: Sebastien Ponte)
The Battlefield Band – The Producer’s Choice (2016)
Die Battlefield Band besteht seit fast 50 Jahren und wurde 2016 in die Scottish Traditional Music Hall of Fame aufgenommen wurden. Anlass für den Produzenten ihrer letzen 26 (von 30) Alben, eine Auswahl zu präsentieren, die nicht unbedingt chronologisch angelegt ist, sondern mehr die einzelnen Musikerpersönlichkeiten in den Vordergrund stellt.
Drink Hunters – Shameless (2016)
Mit Shameless haben die Spanier ihr drittes Album veröffentlicht. DIY steht dabei an erster Stelle, denn ihre Alben finanzieren die Drink Hunters durch Crowdfounding. Ein Vorteil ist, dass die Fans entscheiden können, ob sie weiterhin CDs haben wollen und sie wollen. Also erschienen Mitte des Jahres 11 neue Songs mit knapp einer halben Stunde Laufzeit.
Fiddler`s Green – Devil`s Dozen (2016)
Die ideale Scheibe, um eine aufkommende Winterdepression zu vertreiben. In bewährter Irish Speedfolk-Manier haben die Jungs aus Franken ihr mittlerweile 13. Studio-Album veröffentlicht, auch wenn der Titel auf den ersten Blick etwas anderes verheißt (teuflisches Dutzend = 12+1).
Barbar’O’Rhum – Toutes les Routes Mènent au Rhum (2016)
Piratas! Ja, wer celtic-rock.de seit längerem verfolgt kennt meinen „geheimen Faible“ für maritim angehauchte Musik und insbesondere den dunklen Seiten davon :-) Hier ist noch eine Perle, die mir ganz am Ende des Jahres ins Postfach geschwemmt wurde.
Celtas Cortos – In Crescendo (2016)
Celtas Cortos halten in Spanien seit 1986 die Fahne des keltischen Rock hoch; Titel wie 20 de Abril (1991) und Tranquilo Majete (1993) machten sie in ihrer Heimat ziemlich populär.