Zu ihrem zehnjährigen Bestehen hat die Paul McKenna-Band ihr viertes Studioalbum veröffentlicht, das wiederum höchsten Ansprüchen gerecht wird. Vielleicht hat das vergangene, gemeinsam in Florida verbrachte Jahr das Quintett noch enger zusammengeschweisst und die Band reifer gemacht.
What’s New (in our radio)
Aktuelle Alben, erst im Magazin und anschließend in unserer Radiostation. Künstler, Bands und Promoter nehmen bitte mit uns Kontakt auf.
LQR – 10Pinter (2016)
Die Niederlande bieten eine Vielzahl hervorragender Folkrock/-punk bands, die in der Regel durch ihre selbst geschriebenen Stücke bestechen. Circle J, Filthy Nelly, Scrum, Drunken Dollys und natürlich auch LQR gehören dazu. Letztere haben mit 10Pinter ihr neues Album vorgelegt.
Drunken Dolly – Drunken Dolly And The Drunken Man`s Curse (2015)
Die 5 Rotterdamer Folk Punker haben mit „Drunken Dolly And The Drunken Man´s Curse“ eine sehr schöne schnelle EP mit 4 Liedern herausgebracht, die definitiv Lust auf mehr macht. Die Band aus den Niederlanden gibt es anscheinend schon seit 2007. So findet man bei You Tube eine, wenn auch etwas krachige Liveaufnahme bei der ein Bandmitglied regelmäßig auf eine alte Tonne auf der Bühne einschlägt. Interessant und erfrischend.
Dirty Artichokes – Losco Pruzio (2015)
Das erste Zeichen der Dirty Artichokes hieß „My Empire of Dirt“ und war eine der interessantesten Veröffentlichung in 2012. Die Besetzung war sehr weitreichend und offensichtlich jung. Sie spielten überwiegend eigene Songs und wenn nicht, haben sie freundlicherweise offensiv darauf hingewiesen. Sehr Celtic, sehr Punk und ein großer Berg Rumpel. Sie sind getourt, haben ein, zwei Videos veröffentlicht und nun, fast vier Jahre später, haben sie „Losco Pruzio“ veröffentlicht. Eins sei vorweg geschickt: ihre Entwicklung ist stringent.
Ulaid – Ulaid (2015)
Diese Drei wollen nicht nur spielen. John McSherry, Dónal O’Connor und Seán Óg Graham sind über das bloße Musiker–Sein längst hinausgewachsen und haben sich in Irland als Komponist, Produzent oder Arrangeur einen Namen gemacht. Zusammengebracht hat sie Belfasts Session-Szene, denn sie leben alle im County Antrim, also in Nordirland.
The Friel Sisters – The Friel Sisters
Die drei Friel Sisters sind in Glasgow aufgewachsen, aber fest in der Gaeltacht von Donegal verwurzelt. Sie pflegen die Gesangs- und Instrumentaltradition in der Art, wie sie vor dem Revival üblich war, als man im kleinen Kreis in der Küche oder im Pub aufspielte.
Smokey Bastard – Back to the Drawing Room (2015)
„Die Band “Smokey Bastard” aus Reading, England, ist eine wilde Mischung aus sieben Punks, Folkies und verwirrten Musikern, die eine frische Art für sich entwickelt haben, Traditionelles und Modernes zu mixen“. So fing der Artikel auf celtic-rock.de zum Debütalbum der Engländer an. Seit dem ist viel passiert, aber ihre Frische haben Smokey Bastard nicht verloren. Mehr noch: das was sie schon auf ihrem ersten Album interessant gemacht hat, haben die Bastards voran getrieben und weiterentwickelt.
The Dullahans – Paddy Go Bragh (2015)
Seit Wochen läuft „Nancy Whiskey“ in der Version der Dullahans im Auto. Emil und Jakob sind unglaublich scharf drauf. Allerdings heißt das ganze bei den beiden „Whiskey Whiskey“. Die Platte auf dem sich dieser familiäre Gassenhauer befindet, heißt „Paddy Go Bragh“ und kommt von der hessischen Band „The Dullahans“. Und es stimmt: dieses Album lässt sich vom Fan des irischen Liedguts sehr gut hören und dafür gibt es zwei Gründe.
Cuig – Cuig (EP, 2015)
Als “cutting edge” wurden Cuig bereits bezeichnet, also frisch und innovativ. Beim Hören der EP würde man nicht vermuten, dass die Mehrzahl der Fünf noch im Teenager – Alter ist.
Dallahan – When the Day is on the Turn (2015)
Ein ungewöhnlich starkes Debüt. Dallahan (mit drei A) zieren dieses Jahr das Line-up des Irish Spring Festivals. Wenn das Album ihre „Irish music made in Scotland“ nur annähernd echt rüberbringt, müssen die Fünf live ziemlich sensationell sein.