Als mich Sjoerd von „Harmony Glen“ fragte, ob wir ihr neues Album hier bei celtic-rock vorstellen wollen, war meine Freude natürlich groß, da ich die Band durch mehrere mitreißende Auftritte und ihre beiden letzten Alben sehr zu schätzen gelernt habe.
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Uncle Bard & the Dirty Bastards – Handmade! (2017)
„Handgemacht“ ist ein Wort das Zeitgeist atmet und handgemacht ist auch das neue Album von Uncle Bard & the Dirty Bastards. Sie musizieren und produzieren selber. Sie schreiben eigene Songs. Sie sorgen aber auch für ein eigenes corporate identity. Keine Plattenfirma, kein A&R und auch kein Manager. Alles selbstgemacht, handcrafted eben. Man könnte in Anlehnung an die Strömung aus der Brauereiszene von Celtic-Craft sprechen, denn die Liebe und Unabhängigkeit, die in den Songs stecken, hört man auch.
celtic-rock.de auf Amazons Alexa hören
Laptop aufmachen, Seite ansurfen, Link suchen, draufklicken, Programm öffnet sich. Dann nach ca. 2 Minuten bin ich endlich bei celtic-rock.de angekommen. Damit kann jetzt Schluss sein: „Alexa, spiele celtic-rock von laut.fm“.
Celkilt – Stand (2017)
Frankreich im Jahr 2017. Drei EPs später. Celkilt veröffentlichen „Stand“. 13 Songs! Es handelt sich um ein Album! Wenn ich ein Wort in die Runde werfen müsste, um „Stand“ zu beschreiben, dann wäre es: Tempo.
The Moorings – Unbowed (2017)
Let`s fetz! Das haben sich wohl die Moorings beim Produzieren ihrer ersten „richtigen“ CD gedacht, die im Mai veröffentlicht wurde. Gleich bei den ersten drei Songs geht schon mal die Post ab. Aber dass sie auch langsam können, zeigen sie bei „Posy of Lily“ und „Invictus“.
Flogging Molly – Life is Good (2017)
Fünf Jahre Ruhe und dann aus dem Nichts erscheint „Life is Good“. Flogging Molly haben ein neues Album gemacht. Ich habe zwar immer ein wenig Pogues und recht viel Fiddler´s gehört, doch dass sich Celtic-Punk in meinem Leben hat breit machen können, rechne ich vor allem Flogging Molly zu. Nun gibt es also zwölf neue Songs. Ich muss gestehen, ich bin gespannt. Nicht nur weil ich ein „Fanboy“ bin, sondern auch weil ich „Speed of Darkness“ nicht wirklich gut fand. Mich trieb die Befürchtung um, dass nach den Fiddler´s nun die nächsten Helden meiner Jugend einen künstlerischen Weg eingeschlagen haben, den ich nicht mitgehen will. Aber weit gefehlt.
Jamie Clarke’s Perfect – Hell Hath No Fury (2017)
Mich musste Jamie Clarke’s Perfect schon lange nicht mehr überzeugen, mehr als nur ein Ex-Gitarrist der Pogues zu sein. Das sollte auch endlich aus den lokalen Zeitungsankündigungen verschwinden. Hier kommt ein echter Rock’n Roller. Mit dieser Scheibe aber hat er seinen eigenen Stil überzeugend weiterentwickelt. Irgendwo zwischen Guinness, Petty Coat und Garagenpunk.
Red Hot Chilli Pipers – Octane (2016)
Bekannte Rocknummer aussuchen, dann Stimme raus, Dudelsack rein. So ungefähr ging das Erfolgsrezept der Red Hot Chilli Pipers, die mit Sachen wie Smoke On The Water bekannt wurden. Das aktuelle Album zeigt dagegen eine überraschende Bandbreite an Stilen und Arrangements.
The Roving Crows – Bury Me Naked (2017)
Die Band die ich heute vorstelle, hebt sich von vielem was sonst so auf dem Markt ist ab. In ganz eigener Spielweise vermischen sie Melodien mit Jazz und Rock-Elementen mit traditioneller irischer und amerikanischer Musik.
The Peelers – Palace of the Fiend (2016)
The Peelers? Ihr kennt The Peelers nicht? Kann das sein? Ja, aber das ist ein Fehler. Die kanadische Band ist ein Urgestein der celtic-punk Szene. Alldings kam von The Peelers nach einem furiosen Start mit „Boots & Suits“ (2002) und „Liqourdale“ (2004) lange nichts mehr, um sich dann Anfang 2017 mit „Palace of the Fiend“ sehr eindrucksvoll zurück zu melden.