Die USA haben natürlich ein anderes Verhältnis zum St. Patricks Day als Europa und hier im speziellen die Iren selbst. Da kann man es zwei jungen Männern aus einer US-Pipes & Drums Band nicht zum Vorwurf machen, wenn sie einen Plan fassen, der darauf abzielt, möglichst viel Bier für lau zu bekommen. Also starteten sie mit Kilmaine Saints ein Fass ohne Boden oder etwa eine Bierbong? Auf jeden Fall führte ihr Plan schneller zum Erfolg
folk-punk
#14 Matthes (Plattrock)
Heute stelle ich Euch einen vor, der musikalisch sehr vielfältig und kreativ ist. Seine Band hat die celtic-rock Szene für viele Jahre auch mit einem nicht immer ganz so ernst gemeinten Auge betrachtet und bereichert.
Cheers! – Daily Bread (2017)
Viel zu lange lag dieses Schmuckstück in meinem Auto und wartete darauf entsprechend gebührend präsentiert zu werden. Nicht, dass ich es hätte ahnen können, ist die Band aus Pilsen doch bei uns schon länger bekannt.
The Dead Maggies auf Englandtour im August
Es sind ja Sommerferien und so mancher hat vielleicht spontan Lust „The Dead Maggies“ zu sehen. Okay, es gibt einen Haken: sie spielen in England. Wenn man aber bedenkt, dass sie normalerweise in Tasmanien zu Hause sind, dann scheinen sie doch auf einmal ganz nah.
The McDrinkers – Another Drunken Night (2017)
Lanze hat gesagt, such mal nach den McDrinkers. Deren neues Album soll genauso heißen wie unseres – er wäre neugierig. Und damit war ich das auch. Gefunden habe ich eine junge, aufstrebende Band aus Quebec, die mit „Another Drunken Night“ im August ihren zweiten Longplayer veröffentlichen. Die kanadische Szene ist in diesem Jahr sehr umtriebig. Nachdem The Peelers in der ersten Hälfte eine wahre Bombe platziert haben und ich gespannt auf das neue Dreadnoughts Album in der zweiten Hälfte von 2017 warte, muss ich sagen, sind die McDrinkers eine schöne Zwischenstation.
Black Anemone – In it for Life (2017)
Manchmal lehnt man sich weit aus dem Fenster, um später eines Besseren belehrt zu werden. So ging es mir, als ich mich 2013 nach dem zweiten Album von Sir Reg in der Aussage verstieg, das Skandinavien im Celticbereich jetzt durchstartet. Natürlich bleibt Sir Reg stark, aber andere vielversprechende Bands sind wieder verschwunden oder haben sich als Flogging Molly Coverband einen Namen gemacht. Doch das Licht der Hoffnung ist noch nicht erloschen. Während sich der allgemeine Focus also eher wieder Richtung Süden oder über den großen Teich verschoben hat, erreichte uns ein Umschlag aus Schweden. Darin ein Produkt, das durch und durch DIY atmet: Black Anemones „In It For Life“.
Larkin Brigade – Wicked Liquored Up
Ein interessantes Fundstück, dass mir da zu gespielt wurde. Weiß jemand etwas über den Verbleib der Band?
Restless Feet – Homeward Bound (2017)
Jetzt bewege ich mich schon so lange im deutschen Folk/Punk/Celtic/Irgendwas Raum und werde dennoch immer wieder überrascht. Klar, es gibt natürlich Neugründungen, aber davon kann man bei Restless Feet aus Freiburg nicht sprechen. Schließlich haben sie mit „Almost Irish“ 2013 ihr Debüt veröffentlicht. Zu meiner Verteidigung muss man aber auch sagen, dass es gute vier Jahre bis zu ihrem zweiten Werk „Homeward Bound“ gebraucht hat. Die Zeit hat sich aber gelohnt und Restless Feet haben eine interessante Entwicklung durchgemacht.
Bastards – „Infamous“ Carnage Punk Rock
Dieses Video ist auch schon wieder fünf Jahre alt. Danke für den Vorschlag! Kennt Ihr auch noch ein paar Classics, die ein „must show“ sind? Immer her mit den Kommentaren …
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Uncle Bard & the Dirty Bastards – Handmade! (2017)
„Handgemacht“ ist ein Wort das Zeitgeist atmet und handgemacht ist auch das neue Album von Uncle Bard & the Dirty Bastards. Sie musizieren und produzieren selber. Sie schreiben eigene Songs. Sie sorgen aber auch für ein eigenes corporate identity. Keine Plattenfirma, kein A&R und auch kein Manager. Alles selbstgemacht, handcrafted eben. Man könnte in Anlehnung an die Strömung aus der Brauereiszene von Celtic-Craft sprechen, denn die Liebe und Unabhängigkeit, die in den Songs stecken, hört man auch.