Kanada ist zurück! Die Dreadnoughts sind zurück! 12 nagelneue Songs, die sich mit dem ersten Weltkrieg auseinander setzen. Was?
folk-punk
#15 Alex / Tortilla Flat
Heute stelle ich Euch jemanden vor, der den folk-punk schon fast mit der Mutter(Alpen)-milch aufgesogen hat. Er hat aber einiges mehr von den Wurzeln und seiner Geschichte zu erzählen.
The Mullins – Beers & Feelings (2017)
Wenn es um Bands mit französischen Wurzeln geht, gibt es zwar eine ganze Menge Beispiele, aber oft haben die Bands einen eigenen Sound – man könnte auch von einem musikalischen Dialekt sprechen. Wenige Bands spielen diesen klassischen Irish-Punk. Natürlich laufen The Moorings vorne weg und in diesem Jahr folgten die Sons of O´Flaherty mit ihrer Crownfounding-Aktion. Aber mit „Beers & Feelings“ gibt es eine weitere Veröffentlichung die die Flamme des Celtic-Punk hoch empor streckt: The Mullins.
Les Ramoneurs de Menhirs – Breizh Anok (2017)
Diese Band aus der Bretagne sprengt alle Klischees und sollte in einem gut sortierten Sammler-Regal nicht fehlen. 2006 gegründet, wurden sie sehr schnell zu einem Aushängeschild bretonischer Underground-Music. Punk und Dudelsack kombinieren viele, aber sie schaffen es, die typische bretonische Klangart zu erhalten. Für uns oft ungewohnt, aber mit einem besonderen Charma.
Fairytale of New York: Die Geschichte eines Weihnachtshits
Ja, Weihnachten ist vorbei! Und trotzdem bewegt uns dieses Lied seit Jahren. In diesem englischen Video werden einige Hintergründe dieses (auch k0mmerziell) äußerst erfolgreichen „Weihnachts“-Hits erläutert. Sehenswert. Vielen Dank an nerdcore für den Hinweis.
Potatoe Famine – Drink the Pub Dry (2017)
Potatoe Famine ist eine Band aus Oregon und wie so viele Celtic-Bands aus den USA, began auch ihr musikalischer Weg mit einem Auftritt zu St.-Patricks-Day. Und wie so oft lief es so gut, dass sie beschlossen die Band weiter laufen zu lassen.
McScallywag – Dirty Water (2016)
2016 dachte ich noch, das der celtic-punk Hype ein wenig abgeflaut sei. Doch dann kam das goldene Jahr 2017 und eine großartige Band nach der anderen veröffentlichte neues Material. Dabei blieb es aber nicht. Denn genauso erschien Monat für Monat eine mir unbekannte Band, die eben nicht nur mit altbekannten und traditionellem aufwarteten, sondern mit guten Eigenkompositionen die Celticwelt bereicherten. Und zu diesen gehören die Groninger McScallywag. Die sieben Mitglieder starke Folk-Punk Combo ist zwar nicht komplett unerfahren, schließlich haben einige von ihnen schon vorher in einer Hardcore-Punk Band gespielt, allerdings beschlossen sie eben 2013 komplett neue Wege einzuschlagen. Und das vorläufige Ergebnis haben sie nun in „Dirty Water“ manifestiert. Ein wirklich gelungenes Debut.
And the Wasters – State of Repair (2017)
„And the Wasters“ habe ich für mich entdeckt, da stand da noch ein „Will Tun“ davor. Ich fand damals einen Mitschnitt von einem Festival auf youtube und war begeistert. Diese junge dynamische Truppe spielte eine unglaubliche schnelle und energetische Variante von bekannten Traditionals, sodass ich unbedingt mehr über sie erfahren musste. Jetzt, einige Jahre später und in der aktuellen Besetzung bringen die acht Engländer ihre erste EP unter dem neuen Namen raus: „State of Repair“.
Malasañers – Sell the Night
Kleine Einstimmung auf das Wochenende gefällig? „Sell the night“ ist die erste Single-Auskoppelung aus dem zweiten Album „Footprints“. Erschienen bei Wolverine Records.
Craic – Sounds of Vandemark (2017)
Craic sind Cleveland-Representer und spielen schnellen Celtic-Punk. 2011 konnte man sie sich zum ersten mal mit nach Hause nehmen. Dann kam „Amongst the Mischiefs and Malarkey“, der erste Longplayer – ein Aha-Erlebnis innerhalb der Szene. Nun haben sie mit „Sounds of Vandemarks“ neun neue Tracks vorgelegt und untermauern damit, dass sie keine Eintagswanze sind.