Radiostudios sind nicht unbedingt Orte, wo die Musiker richtig in Stimmung kommen. Bei dieser Band aus Santiago de Chile scheint es aber funktioniert zu haben.
What’s New (in our radio)
Aktuelle Alben, erst im Magazin und anschließend in unserer Radiostation. Künstler, Bands und Promoter nehmen bitte mit uns Kontakt auf.
Celkilt – Stand (2017)
Frankreich im Jahr 2017. Drei EPs später. Celkilt veröffentlichen „Stand“. 13 Songs! Es handelt sich um ein Album! Wenn ich ein Wort in die Runde werfen müsste, um „Stand“ zu beschreiben, dann wäre es: Tempo.
The Moorings – Unbowed (2017)
Let`s fetz! Das haben sich wohl die Moorings beim Produzieren ihrer ersten „richtigen“ CD gedacht, die im Mai veröffentlicht wurde. Gleich bei den ersten drei Songs geht schon mal die Post ab. Aber dass sie auch langsam können, zeigen sie bei „Posy of Lily“ und „Invictus“.
Skipinnish – The Seventh Wave (2017)
Wie man dem CD-Cover und dem Video ansehen kann, treibt einem die Musik von Skipinnish auf`s Meer hinaus. Gegründet wurde die Band von Angus MacPhail, der auch hauptsächlich für das Songwriting zuständig ist, und Andrew Stevenson. Mittlerweile auf fünf Bandmitglieder angewachsen, haben sie sich zuletzt für die im April veröffentlichte CD „The Seventh Wave“ noch zusätzlich mit Norrie MacIver verstärkt, der vorher schon bei Bodega und Manran als Leadsänger beschäftigt war.
The Twisted Twenty – The Twisted Twenty (2017)
James Oswald wusste, wie man Hits schreibt. Der erfolgreiche schottische Komponist zog 1741 nach London und hinterließ 12 Bände eigener und traditioneller Musiktitel. 250 Jahre später erwecken The Twisted Twenty einige seiner Tanzmelodien aus dem Caledonian Pocket Companion zu neuem Leben.
Flogging Molly – Life is Good (2017)
Fünf Jahre Ruhe und dann aus dem Nichts erscheint „Life is Good“. Flogging Molly haben ein neues Album gemacht. Ich habe zwar immer ein wenig Pogues und recht viel Fiddler´s gehört, doch dass sich Celtic-Punk in meinem Leben hat breit machen können, rechne ich vor allem Flogging Molly zu. Nun gibt es also zwölf neue Songs. Ich muss gestehen, ich bin gespannt. Nicht nur weil ich ein „Fanboy“ bin, sondern auch weil ich „Speed of Darkness“ nicht wirklich gut fand. Mich trieb die Befürchtung um, dass nach den Fiddler´s nun die nächsten Helden meiner Jugend einen künstlerischen Weg eingeschlagen haben, den ich nicht mitgehen will. Aber weit gefehlt.
Jamie Clarke’s Perfect – Hell Hath No Fury (2017)
Mich musste Jamie Clarke’s Perfect schon lange nicht mehr überzeugen, mehr als nur ein Ex-Gitarrist der Pogues zu sein. Das sollte auch endlich aus den lokalen Zeitungsankündigungen verschwinden. Hier kommt ein echter Rock’n Roller. Mit dieser Scheibe aber hat er seinen eigenen Stil überzeugend weiterentwickelt. Irgendwo zwischen Guinness, Petty Coat und Garagenpunk.
Red Hot Chilli Pipers – Octane (2016)
Bekannte Rocknummer aussuchen, dann Stimme raus, Dudelsack rein. So ungefähr ging das Erfolgsrezept der Red Hot Chilli Pipers, die mit Sachen wie Smoke On The Water bekannt wurden. Das aktuelle Album zeigt dagegen eine überraschende Bandbreite an Stilen und Arrangements.
The Roving Crows – Bury Me Naked (2017)
Die Band die ich heute vorstelle, hebt sich von vielem was sonst so auf dem Markt ist ab. In ganz eigener Spielweise vermischen sie Melodien mit Jazz und Rock-Elementen mit traditioneller irischer und amerikanischer Musik.
Lautensang – Scherenschnitt (2017)
Der Scherenschnitt ist eine alte, leider etwas in Vergessenheit geratene Kunst, die mit Geschick und Genauigkeit ein hübsches Bild erschafft. Astrid Heldmaier und Reiner Köhler wissen ihre musikalischen Mittel auf ihrem zweiten gemeinsamen Album ähnlich präzise einzusetzen.