Harmony Glen´s Auftritte sind natürlich ein Traum für jeden Fotografen. Aber selbstverständlich kommen bei ihren Auftritten auch die Ohren nicht zu kurz.
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The Clan – All In The Name Of Folk (2016)
Wer einen der leider noch sehr seltenen, aber überaus mitreißenden Auftritte der Band „The Clan“ in Deutschland z.B. auf dem Keltic Festival Hagen Ende Mai verpasst hat, für den gibt es jetzt als Entschädigung die neue CD „All In The Name Of Folk“.
Rarities – daniels personal radio show
Während ich hier schreibe, läuft die erste Sendung meiner persönlichen Radioshow, für die ich Euch brauche …
Doolin – Doolin (2016)
Eine Band, ein CD-Album und eine geniale Verbindung irischer und französischer Folk-Music. Mehr Worte sind nicht nötig um den Inhalt des Silberlings zu beschreiben. Dennoch . . .
Samstag Partymeile Bevergern: Castellans Folksommer 2016
Es hat etwas vom Murmeltier. Einmal im Jahr fahren daniels und ich zum Castellans Folksommer nach Bevergern und der Ablauf ist immer gleich. Es gibt sicher größere Festivals, aber das Castellans steht für großes Engagement und Freundlichkeit. Abgesehen davon ist die Musikauswahl immer eine Reise wert. 2015 musste das Festival kurzfristig abgesagt werden – schuld war das Wetter. Ein Phänomen, dem ein Jahr später viele Branchengrößen zum Opfer fallen sollten. Auch für das Castellans war es danach nicht einfach und die Zukunft ungesichert. Doch hier zeigt sich, wie sehr das Castellans in der Region verankert ist. Eine Stärke der Veranstaltung. Dieses besondere Flair, der Veranstaltungsort „Nasses Dreieck“ und letztlicht die Wahl der Kapellen, lassen das Festival ganz oben auf unserer Liste stehen und uns jedes Jahr von neuem nach Bewerbern fahren.

Musikalisch beginnt das Castellans immer mit Dudelsack und Rhythmussektion, in diesem Fall die der Ems Highlander Pipes & Drums und das Rahmenprogramm bestreitet MacPiet. Er gehört eigentlich schon zum Inventar und deutlich wird das, als Uncle Bard fragt, wer The Moorings kennt. Das Publikum jubelt verhalten, rastet aber aus, als sich Uncle Bard nach MacPiet erkundigt. Nun, wir haben aber ganz klar den langen Weg auf uns genommen, um Gutes zu sehen und Neues kennen zu lernen. Also waren wir gespannt, was Uncle Bard & The Dirty Bastards zeigen würden. Und es war eine gute Show. Die Bastards spielen eine abwechslungsreiche Mischung aus Traditionellem und eigenen Kompositionen, liefern eine gute Show mit viel Tempo und schaffen es auch das Publikum mitzunehmen.

Keine Unbekannten für uns sind The Moorings aus Frankreich. Sie haben uns schon vor zwei Jahren im GVU-Heim begeistert. Und so war die Vorfreude groß sie wieder spielen zu sehen. The Moorings gehören definitiv zum Besten, was die europäische Celtic-Punk Szene zu bieten hat und das ließen sie das Publikum spüren. Schweißtreibende Jigs, wechseln sich mit druckvollen, emotionsgeladenen Eigenkompositionen ab. Es wird Zeit, das The Moorings eine neue Platte bringen. Ich bin gespannt…
![The Moorings - Encore [OFFICIAL VIDEO]](https://celtic-rock.de/wp-content/plugins/wp-fastest-cache-premium/pro/images/blank.gif)
Abschließend wieder der Hinweis, dass ich selten auf einem Festival war, das mit so fairen Preisen glänzt. Ein 0,3 Guinness kostet 2,- Euro und der Eintritt ist auch mehr fair. Also merkt euch das Castellans für 2017 vor, MacPiet macht das schließlich auch!
Nobody Knows – Urbane Camouflage (2016)
Bissige Ironie und Selbstkritik am Anderen par excellence, Musik die zwischen Folk, Polka, Country, Singer-Songwriter und Weltmusik die Genre-Grenzen fließend aufhebt. Genau, die Rede ist von der neuen CD „Urbane Camouflage“ der Stendaler Band Nobody Knows.
Megson – Good Times Come Again (2016)
Dies könnte der Durchbruch für Megson werden: auf ihrem achten Album hat sich das englische Duo endlich getraut, ausschließlich eigene Stücke aufzunehmen. Und das in rundum hervorragender Qualität. Es stellt sich die Frage, was mehr zu loben ist: die Qualität des Songwriting oder die groovebetonte musikalische Umsetzung. Da ist viel Herz im Spiel.
Galway Girl in Galway City
Feiern in den Straßen geht in Irland auch ohne Fußball: rund 15 000 Menschen kamen im Zentrum von Galway zusammen, um „ihren“ Song zu spielen, zu singen oder zu tanzen – Steve Earle’s Hit vom Mädchen mit den schwarzen Haaren und den blauen Augen. Mit dabei sind u.a. Mundy, We Banjo 3, Sharon Shannon. Profis und Amateure bunt gemischt und mit Spaß dabei.
Bodh’aktan – Bodh’aktan (2016)
Dies könnte der Soundtrack deines Sommers werden. Bodh’aktan versprühen ansteckend gute Laune. Ihr drittes Album enthält zwölf Titel, die allesamt sehr eingängig sind. Die Kanadier schreiben ihre eigenen (Französisch sprachigen) Songs und sprühen vor Spielfreude. Seit 2011 konnten sie so eine internationale Fangemeinde aufbauen.
Sir Reg – Modern Day Disgrace (2016)
Die Schweden sind zurück und im Gegensatz zur EM erfüllen sie mit „Modern Day Disgrace“ alle Erwartungen. „Modern Day Disgrace“ ist der dritte Longplayer um den Frontman Brendan Sheehy und sie knüpfen genau da an, wo sie bei „21st Century“ aufgehört haben. In erster Linie ist das Album vollgepackt mit Energie: kompakte Songs geben ein hohes Tempo vor.